Unter Trinacria konnte ich mir nichts, aber auch gar nichts vorstellen als ich das Album der Norweger in den Händen hielt.
Der Name und die Art des Covers liess auf Gothic Metal oder ähnliches schliessen.. Nunja.. ich hätte mit meiner Vermutung nicht falscher liegen können. Hinter Trinacria verbirgt sich ein relativ junges Projekt aus Norwegen, hinter dem sich 7 Musiker verbergen. Was ist "Travel now journey infinitely" denn nun für ein Album? Ein ziemlich ungewöhnliches düsteres Zwitterwesen! Die Pressemitteilung beschreibt es als Schönheit trifft Chaos. Passender hätte man es kaum umschreiben können. Die 6 Tracks des ewas mehr als 40 Minuten langen Werkes gehen die Symbiose zwischen düsterem okkulten Blackmetal und lärmenden Noise-Auswüchsen die sich teils gekonnt, teils aber auch störend (zumindest für Nicht-Noise-Fans) in die Klanglandschaften einfügen. Extrem gewöhnungsbedürftig ist das Album geworden, extrem speziell.

Eine Kaufempfehlung kann ich nur an besonders experimentierfreudige Leute aussprechen. Alle anderen sollten unbedingt vorher selber einmal in das Album reinhören und sich selber ein Bild machen um einem Fehlkauf vorzubeugen.

   1. Trinacria - travel now journey infinitely (9:22)
   2. Trinacria - turn away (9:13)
   3. Trinacria - the silence (7:40)
   4. Trinacria - make no mistake (6:20)
   5. Trinacria - endless roads (10:00)
   6. Trinacria - breach (4:36)
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