Mit ihrem selbstbetiteltem Debüt präsentieren die Amerikaner ein abwechslungsreiches und originelles Album. Der Stil der Band ist schwer zu beschreiben: Reicht bei vielen Bands eine andere um den Stil sehr genau zu beschreiben (z.B.: „klingen wie die alten Maiden“) so benötigt man für Periphery sicherlich mindestens vier bis fünf Bands, um dem Gegenüber eine ungefähre Vorstellung dessen zu geben, was ihn erwartet. Vermutlich würde man ihn aber nur verwirren. Daher ist es am besten sich selber eine Meinung zu bilden.



Legt man die CD in seinen Player ein, so schallen einen zu aller erst Synthesizerklänge entgegen, doch schon nach wenigen Sekunden der Ruhe knallt gibt es richtig was auf die Ohren und das auch noch in einer sehr ausgefeilten Art und Weise. Unterbrochen wird das ganze durch Cleangesangphasen im Chorus.

Allgemein fällt der abwechslungsreiche Gesang auf, denn von Screams und Shouts bis zu den soeben genannten cleanen Gesangsphasen ist alles dabei. Der Einsatz des Synthesizers passt in die Songs immer wie Arsch auf Eimer und lockert das Gesamtkonzept auf und verleiht den Songs einen modernen Anstrich.

In „Jetpacks Was Yes!“ kommt nur der cleane Gesang in Kombination mit einem dominierendem Synthesizer zum Einsatz, sodass das Gesamtstück ein wenig Pop-mäßig angehaucht ist, was bei einer Ballade aber meines Erachtens nicht negativ zu Buche schlägt.

„Icarus Lives“ ist mit knapp über drei Minuten das kürzeste Stück und zeichnet sich durch seinen sehr groovigen Sound aus und da es dazu sogar schon ein Musikvideo gibt kann ich euch das natürlich auch nicht vorenthalten. Scheinbar gab es im Hause Periphery einen Rohrbuch ;)



Die Gesamtspielzeit ist mit knapp 72 Minuten erstaunlich lang, doch so bietet die CD dem Hörer auch was für sein Geld. Glücklicherweise wird die Platte in keiner Sekunde langweilig oder wiederholt sich selbst, sodass der Hörgenuss nicht getrübt wird.

Fazit:
Eine Band die ihre eigenen Wege geht ohne sich an Genregrenzen zu halten und erfrischend anders ist und sich so von den meisten anderen Bands abhebt. Diese Jungs sollte man im Auge behalten, denn sie haben großes Potential.


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Titel:

Periphery

Veröffentlicht am:

28.05.2010

Label:

Roadrunner Records (Europa)

Bewertung:

8.0

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Tracklist:

01 Insomnia
02 The Walk
03 Letter Experiment
04 Jetpacks Was Yes!
05 Light
06 All New Materials
07 Buttersnips
08 Icarus Lives
09 Totla Mad
10 Ow My Feelings
11 Zyglrox
12 Racecar