Sentenced sind tot, lang leben Poisonblack! 3 Jahre nach erscheinen ihres Debuts Escapextasy sind die Finnen zurück auf der Bildfläche wo sie sich frischer as zuvor präsentieren. Die Jungs um Frontmann Ville haben ihr Dasein als Nebenprojekt aufgegeben und können nun mit gutem Gewissen als eigenständige Band bezeichnet werden.>

Zwar müssen sich die Nordländer nun definitiv einen Vergleich mit Sentenced gefallen lassen, da Ville Laihiala nunmehr als Gitarrist, Songwriter und Sänger fungiert. Damit löst er J-P Leppäluoto (Charon) am Mikrofon ab. Das Warten hat sich gelohnt denn das neue Material istEinwandfrei und klingt erwachsener, ausgereifter als das Debutalbum. Mit LUST STAINED DESPAIR gehen Poisonblack eine, musikalisch gesehen,völlig neue Richtung. Geblieben sind düstere Texte und eine tiefmelancholische Stimmung. Das neue Album ist härter, schwerer und geht eher einenSchritt vom typischen Metal-Sound hin zu knackingen Rock-Riffs mit neuen Elementen. Das neue Album lässt sich durchweg sehr gut anhören und bietetkeinen Platz für Lückenfüller. Die Songs sind unterschiedlich realisiert worden, so sind Songs wie z.b. Nail eher langsamer, verleugnen aber nie ihre rockigen Wurzeln, die sich in markigen Riffs äussern. Aber auch schnelle Songs wie Never Enough sind vorhanden. Das Album wurde beinhaltet Melodic-Death Einflüsse, wie auf den letzten Soilwork oder In Flames Alben. Mit Songs wie The Living Dead und Pain Becomes Me sind sogar 2 Balladen vorhanden.

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Titel:

Lust Stained Despair

Veröffentlicht am:

22.08.2006

Label:

Century Media

Bewertung:

8.0

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Tracklist:

01. Nothing Else Remains
02. Hollow Be My Name
03. The Darkest Liex
04. Rush [Video]
05. Nail
06. Raivotar [X]
07. Soul In Flames
08. Pain Becomes Me
09. Never Enough
10. Love Controlled Despair [X]
11. The Living Dead [X]

ltd. Digipak edition:

12. Bleeding Into You
(exclusive bonus-track)