As
As we fight wird im Genre Übergangsbereich zwischen Death Metal und Hardcore als Geheimtipp gehandelt. Wollen wir uns mal anschauen, was sie auf den zehn Tracks ihres dritten Longplayers, welcher erneut von Jacob Bredahl (Illdisposed/ Hatesphere/ Barcode) produziert wurde, zu bieten haben:
Erst mal allgemeines: Der Grundsound ist schon ziemlich fett und reichlich komprimiert, solide Drums, dicke Gitarren und ein mit Plek eingewämster SVT-Sound am Bass, der ziemlich tight zu den Drums röhrt.  Die Songs befinden sich tempomäßig im oberen Mittelfeld und die Gitarrenarbeit kommt mit reichlich Staccato und teils melodiösen Riffs und Interludes zur Geltung. Der Gesang ist sehr Killswitsch Engange geprägt, das Genre-Übliche gescreame steht im Vordergrund.


Den Opener bestreitet „Blood will fill The Coffins“, welcher durch eine simple Tonfolge an der Gitarre eingeleitet wird.  Bei ca. 120 bpm bringen die Drums die Geschichte ins Rollen und die angekündigten Vocals melden.  Ein treibender Song mit Abwechslung im Refrain.
 Schon mal ein guter Einstieg für den  neuen Zuhörer, der mit dem nächsten Song  „Join the Killing“ konfrontiert wird. Ein sehr gutes Stück, das einen schweren, schleppenden Auftakt auffährt und dann in der Strophe mit Uf-Ta gewaltig antreibt.  Hier bekommt man während des Songs auch einen Einblick  die ausgewogenen Arrangements der Jungs in Punkto Rhythmus, Timing und Instrumenteneinsatz.
 Treibend geht es auch mit „Buried Lies“ weiter, ähnlich wie der Vorgänger, allerdings kommen hier melodiöse Parts zum Einsatz, die sich mit den Uf-Ta‘s abwechseln.  
Der Titeltrack  „Meet your Maker“ kommt instrumental sachter daher. Dies ist ein ziemlich straighter Song mit simpler Tonabfolge, bei dem die Vocals im Vordergrund stehen und den Song hauptsächlich gestalten.  
Kurze Entspannung verspricht darauf „Interlude“. Der Titel lässt es erahnen, hier begegnet man akustischen Klängen, welche von langstehenden, extrem verzerrten Gitarrentönen begleitet werden.
Wieder schwerer hingegen wird es wieder mit „Evil Deeds“, hier grooved es ordentlich und die rollende Doublebass treibt ordentlich, allerdings wiederholen sich die mit vielen Einzeltönen versehrten Riffs hier reichlich oft.
„Pull Me Asunder“ legt ne Schüppe drauf und es geht wieder zügiger zur Sache, schnelles Riffing gepaart mit netten Double-Bass-Patterns im Refrain, atmosphärischen Interludes und mitbrüllverdächtigem Vocals.
 Böser und bleiern hingegen klingt passend zum Titel „Witness the Slaughter“ mit sehr akzentuiert eingesetztem Bass;  eingängiger Song zur Auflockerung.
Richtig aggressiv präsentiert sich „The Condemned“, vielfältiger, treibender Song bei dem es auch zwei kleine Blastbeats zu belauschen gibt. Des Weiteren wird der Zuhörer hier auch mal mit einem im Vordergrund spielenden Bass belohnt.
Den Abschluss bildet der sechsminütige Song „The Oncoming Chaos“  wo alles verpackt wird: Treibende und schleppende, fiese  Riffs und Patterns, cleaner, gedoppelter Gesang, Screams und Bass Interludes.
Insgesamt präsentieren sich  „As we fight“  sehr solide und ausgewogen mit Genre-typischen Songs. Obwohl die Jungs rhythmisch (besonders an den Drums) viel variieren fehlt es dann leider doch oft an Abwechslung  und Innovation im Gesamtkontext. Die Vocals könnten auch etwas mehr kraft vertragen.  Für Fans von Illdisposed, Caliban etc. aber definitv ein Fest.  6 von 10 Punkten.

Titel:

Meet Your Maker

Veröffentlicht am:

29.05.2009

Label:

Dockyard2

Bewertung:

6.0

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Tracklist:

01 Blood will fill The Coffins
02 Join the Killing [X]
03 Buried Lies
04 Meet your Maker
05 Interlude
06 Evil Deeds
07 Pull Me Asunder
08 Witness the Slaughter [X]
09 The Condemned [X]
10 The Coming Chaos