Red Harvest sind wieder da und liefern mit ihrem 10. Studioalbum ein reines Industrial-Metal Werk ab. "The red line archives" heisst der jüngste Longplayer der 5 Norweger. Die Red Line Archive sorgen von Anfang an für eine beklemmende Stimmung und finstere feindselige Atmosphäre. Zu betonen wäre noch, dass es sich nicht um ein Best Of Album der Band sondern eher um ein Remix-Album handelt, denn das Album ist größtenteils eine Zusammenstellung aus Remixes bereits bekannter Stücke von Red Harvest. Die Stücke greifen gut ineinander und so bildet das Album eine solide Einheit. Wer auf Metal mit Industrial-Einflüssen hofft liegt bei Red Harvest, so wie sie sich momentan verkaufen, falsch. Eher ist es umgekehrt. Die Gitarren rücken deutlich in den Hintergrund und kalte Maschinenklänge prägen den Sound des Albums das bei Indie Recordings erscheinen wird.
Bleibt zu erwarten ob es The red line archives anderen Werken aus dem hause Red Harvest gleich tut und für einen Grammy oder das Beste Metal Album 2008 nominiert wird.

Fazit: Als Soundtrack für postapokalyptische Rollenspiele oder Filme wäre dieses Album bestens geeignet. Industrial-Fans kommen hier voll auf Ihre Kosten


  1. Red harvest - move or be moved (5:39)
  2. Red harvest - dead (4:46)
  3. Red harvest - last call (4:39)
  4. Red harvest - abstract moral (3:03)
  5. Red harvest - synthesize my dna (4:04)
  6. Red harvest - bleed (2:33)
  7. Red harvest - 4418 (1:51)
  8. Red harvest - desolation (5:51)
  9. Red harvest - technocrate (4:44)
  10. Red harvest - cyborg era (5:06)
  11. Red harvest - the central sun (4:21)