15 Jahre gibt es sie schon und sie können auf eine lange und bewegte Historie zurückblicken, die Jungs von Hatesquad.
So werden sie zum Beispiel von Bands wie Maroon und Heaven Shall Burn zu ihren Vorbildern gezählt.
Jetzt sind sie wieder da, um mit Degüllo Wartunes ihr 5. Album auf die Ladentheken zu knallen.

Hatesquad, der Name ist Programm!

Die 5 Hannoveraner stehen für einen Mix aus Hardcore und Deathmetal, wobei die Core-Komponente inzwischen ganz klar im Vordergrund liegt.
Für mich ist das nicht unbedingt ein Pluspunkt wie ich ehrlich gestehen muss, dass heisst aber nicht das ich mir das aktuelle Album nicht trotzdem zu Gemüte geführt habe..
Der Sound der Scheibe ist in Ordnung und geht wie ein gut gezielter Schlag direkt in die Magengrube. Sägende Riffs und agressive Shouts / Growls  bestimmen das Gesamtbild von Degüllo Wartunes. Allgemein verbreitet das Album ein ziemlich agressives Flair, Headbanger kommen bei den Doublebass geprägten Rythmen genauso auf Ihre Kosten wie der typische Dreschflegel-Hardcore-Fan. Degüllo Wartunes ist ein ordentliches Album, jedoch fehlt der Scheibe in meinen Augen die gewisse Würze um es zu einem Kracher werden zu lassen.  

Wer jedoch Hatesquad kennt und schätzt, wird auch dieses Album mögen. Es bereitet mir dennoch ausserordentliche Schwierigkeiten einen Anspieltipp zu benennen, da sämtliche Songs qualitativ auf der selben Ebene liegen. Nicht Hatesquad-Fans und Genrefremde sollten vorsichtshalber ersteinmal in die Scheibe reinhören.




Tracklist:
  1. Degüllo Wartunes
  2. Rise up
  3. Killing spree
  4. At the end alone
  5. Anger from the gutter
  6. Aggro manticore
  7. Never surrender.. Die fighting
  8. My war
  9. Shank
  10. Hannover h8core
  11. Rivers of blood