Was einem beim Hören des Albums Wicked Dream des schwedischen Sextetts Assailant um die Ohren ballert ist zum einen geballte Aggressivität und harte Riffs die aber gekonnt den Bogen schlagen zu interessanten Keyboard-Arrangements. Klar einordnen kann man Assailant jedenfalls nicht. Zuviele Einflüsse kommen hier zusammen. Die rauhen Vocals die ähnlich denen von Savage Circus Frontmann Jens Carlson klingen, immer wieder unterbrochen von wütenden Shouts, Die Keys und Melodien die einen Powermetal  Hintergrund nicht verleugnen können, die hammerharten Riffs die einem immer wieder um die Ohren fetzen.. Es ist für fast jeden etwas dabei in der Assailant Wundertüte.
Und wenn man dann denkt das Album könne einen nichtmehr überraschen kommt beim vorletzten Song Peter Sundquist, die Stimme des Ensembles, mit einer Akkustik Ballade daher. Damit hatte ich auf dem Album absolut nicht gerechnet. Abgeschlossen wir die Scheibe dann von Instincts, einem Song der den vorhergegangenen in punkto Wumms in nichts nachsteht.  

Assailant liefern mit Wicked Dream einen gelungenen Genre-Mix an der zwar zu hart für die breite Masse sein dürfte, der aber andererseits fasziniert und fesselt. Langweilig wird es mit dem aktuellen Longplayer mit 10 rasanten und einem ruhigen Track jedenfalls nicht.


Tracklist
[X] Anspieltipp

  1. A day tomorrow
  2. Wicked dream [X]
  3. The sin
  4. Fade away
  5. ...From the hour of birth
  6. Catch 22
  7. Soul degenerate
  8. Evolution of the wind
  9. The cell
  10. Eternal [X]
  11. Instincts