Der erste Eindruck, den das Album der Schweden hinterlässt, ist definitiv, dass die Tränen des Sees nicht mehr all zu frisch geweint sind. Auch wenn die Lieder keine fröhlichen Geburtstagslieder sind, so haben die vier Schweden doch ihre skandinavische Melancholie größtenteils hinter sich gelassen.


 

Die obligatorische Ballade eines jeden Albums ist in diesem Fall „Like A Leaf“. Alte Lake of Tears Fans werden bei diesem gefühlvollen und getragenerem Stück mit melancholischen Gitarrenpassagen auf ihre Kosten kommen.

Im Anschluß an dieses Stück rocken die vier Schweden jedoch gleich weiter mit „Children of the Grey“. Der Text scheint beschreibend für die Stimmung des Albums mit Rückblick auf die vorherigen schwermütigeren Alben: „We finally found the day, To take us through the night“. Ein musikalischer Lichtblick vor dem Hintergrund der elegischen, jedoch nicht schlechteren, Vorgänger.

Eingängige Refrains lassen sich auf jeden Fall in jedem Lied finden. So auch in „Head of Phantom“und „You better breathe while there's still time“, das vom Titel her sehr viel mehr Tristesse vermuten lässt, als die treibenden Gitarren und die and die älteren Sentenced Werke erinnernden Vocal später wirklich wiedergeben. Defintiv einer der Ohrwürmer des Albums.


Fazit: Insgesamt ein sehr gelungenes und eingängiges Album, wenn es doch auch nicht Forever Autumn von seinem ersten Platz auf meiner persönlichen Lake of Tears Hitlist ablösen wird.

 

 

Tracklist:

01. Last Purple Sky
02. You Better Breathe While There's Still Time [X]
03. Waiting Counting
04. Like A Leaf [X]
05. Children Of The Grey [X]
06. Head On Phantom
07. Island Earth
08. Planet Of The Penguins
09. Is There a Better Way [Status Quo cover]

 

[X] = Anspieltipp