Lange hat man Albentechnisch nichts von Black Sabbath gehört, jetzt meldet sich die Alt-Herrenriege zurück..
Zumindest in der Theorie. In der Praxis handelt es sich bei Heaven and Hell um einen Zusammenschluss der Herren Iommy, Butler, Dio und Appice. Jener legendären Konstellation also, die unter anderem bei den Alben Heaven & Hell und  Mob Rules zusammen im Tonstudio standen.

Bei Live at Radio City Music handelt es sich um die Konservierung des Live-Gigs der Band in der Radio City Music Hall in New York City, wobei der Name der Band sicher für die Auswahl der Tracks ausschlaggebend war. Die zwei Silberlinge auf denen das Konzert sind somit auch ausschliesslich mit Tracks Dio-Ära zusammengesetzt und das ohne auch nur ansatzweise angestaubt zu klingen.

Technisch wurde das Album perfekt umgesetzt und fängt die Live-Atmosphäre gekonnt ein Dios stimmliche Leistung gepaart mit den filigranen Soli des Riffmasters Tony Iommy sowie der legendären Basslines von Geezer Butler lassen keine Zweifel aufkommen, das für die 4 Metal-Urgesteine die Altersrente noch nicht in Frage kommt. Beim Hören der Scheibe(n) fühlt man sich direkt mitten im Geschehen, auch wenn man nicht zu den Erlauchten gehört, die das Glück hatten das Konzert live zu erleben.


Ich kann euch nur wärmstens empfehlen euch dieses Album zuzulegen, besonders wenn ihr die bereits mehrfach in diesem Artikel genannten Alben nicht besitzt. Diese Besetzung klingt auf dem Album wesentlich frischer als die ursprüngliche (und inzwischen wieder aktuelle) Besetzung von Black Sabbath, was zu einem Großteil sicher auch an der Stimme Gottes Rohnny James Dio liegen mag.



Tracklist CD 1

  1.    E 5150 (intro)
  2.    After all (The dead)
  3. X The mob Rules  
  4.    Children of the sea
  5.    Lady evil
  6.    I
  7.    The sign of the southern cross
  8. X Voodoo
  9.    The devil cried

Tracklist CD 2
  1.    Computer god
  2.    Falling off the edge of the world
  3.    Shadow of the wind
  4. X Die young
  5. X Heaven and hell
  6.    Lonely is the word
  7. X Neon knights
 

X Anspieltipp