Axel
25 Jahre und kein bisschen leiser. Pünktlich zum Jubiläum schickt sich Axel Rudi Pell an mit „Into The Storm“ sein 16. Studioalbum zu veröffentlichen.

Starke Gitarren-Riffs, klasse Melodien, eine sehr eigenständige und ausdrucksstarke Stimme und, last but not least, eine straighte Rhythmus-Fraktion, sorgen für eine Menge Spaß beim Hören. Die Bandbreite der Songs erstreckt sich von Hard-Rock bis hin zum klassischen Power-Metal. Jede Komposition klingt dabei rund, ausgewogen und bietet so ziemlich alles, was in dieser Sparte erwartet wird.

 

Das absolute Ausnahme-Stück ist „When Truth Hurts“. Hier hat Axel Rudi Pell eine perfekte und mitreißende Ballade geschrieben. Sänger Johnny Gioeli entfaltet dabei sein ganzes können und versetzt den Hörer in Melancholie.

 

Das schwache Intro, die minimalistischen Synths und die Cover Version „Hey Hey My My“ von Neil Young schwächen den Gesamteindruck dann leider doch etwas ab. Gerade bei den Synths wäre noch einiges rauszuholen gewesen. Schade.

 

Alles in allem bleibt Into the storm dennoch ein bärenstarkes Album, welches nicht nur Genre-Fans begeistern wird.

Anspiel-Tipps: Tower of Lies, Burning Chains, When truth hurts, changing times.

Titel:

Into The Storm

Veröffentlicht am:

17.01.2014

Label:

SPV Steamhammer

Bewertung:

8.5

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Tracklist:

1) THE INQUISITORIAL PROCEDURE 1:48
2) TOWER OF LIES 4:26
3) LONG WAY TO GO 5:32
4) BURNING CHAINS 5:23
5) WHEN TRUTH HURTS 6:46
6) CHANGING TIMES 6:05
7) TOUCHING HEAVEN 7:02
8) HIGH ABOVE 4:49
9) HEY HEY MY MY 5:02 (Neil Young Cover Version) 10) INTO THE STORM 10:35