Satyricon
Doomiger Black Metal nicht nur für Black Metal Fans. Sehr Abwechslungsreich melden sich Satyricon zurück! Düster, bitterböse, gewaltig, der Musik gewordene Horror. Diese Worte fallen mir als erstes ein, als ich Satyricon von Satyricon höre. Selten haben Satyricon so konsequent so langsam ihren Hass auf Gott und die Menschheit in unsere Hörmuscheln gedonnert. Melodiöse Gitarren gepaart mit großflächigen Double-Bass Passagen an den Pötten garniert mit der hasserfüllten Leidenschaft von Satyr entschädigen für die fünf Jahre, die wir auf dieses Album warten mussten.
Auf Satyricon geht es deutlich doomiger zu als auf den bisherigen Alben, was sicherlich positiv oder negativ gesehen werden kann. Auf jeden Fall kann die Scheibe, trotz der gedrosselten Geschwindigkeit, in Sachen Energie und Atmosphäre an alte Alben anknüpfen.

Beim 5. Song der Scheibe (Phoenix) erscheint dann plötzlich eine Ballade für die Satyricon sich Sivert Høyem von der Band Madrugada an den Vocals eingeladen haben. Komplett anders und auf jeden Fall hörenswert.

Alles in allem ist Satyricon ein sehr abwechslungsreiches, doomiges Black Metal Album, das auch nicht Black Metallern Spaß machen dürfte.

Titel:

Satyricon

Veröffentlicht am:

20.09.2013

Label:

Roadrunner Records (Europa)

Bewertung:

8.5

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Tracklist:

01. Voice of Shadows
02. Tro og Kraft
03. Our World, it Rumbles Tonight
04. Nocturnal Flare
05. Phoenix
06. Walker Upon The Wind
07. Nekrohaven
08. Ageless Northern Spirit
09. The Infinity of Time and Space
10. Natt

Anspieltipp:
Phoenix
Our World, it Rumbles Tonight