CASTLEUMBRA
Für CASTLEUMBRA's EP mit dem klangvollen Namen „Cthulu Wgah'nagl Fntagn" hat sich die Band aus Mexico! eine passend düstere Thematik für ihren klassischen und brutalen Deathmetal ausgesucht: Den Cthulu Mythos von H.P. Lovecraft. Das Intro „Awaken" kommt etwas lahmarschig daher und man kann auch noch nicht wirklich erkennen wohin die Reise musikalisch gehen soll, doch bevor man die Scheibe genervt aus dem Player reißt, bricht mit dem ersten richtigen Song „Naamtaar Kingu" ein brachial brutales Klanggewitter los. So brachial, dass es für Normalsterbliche wie der reinste Krach erscheinen muss. Wenn man sich darauf aber einlässt bekommt man richtig schön rohen Sound, der dem Schwedenstahl in nichts nachsteht. „The Flesh Beyond The Umbra" ist ebenfalls eine derbe schnelle Arschtreternummer die den ein oder anderen Nacken brechen wird. Der Titelsong der EP „Cthulu Wgah'nagl Fntagn" entpuppt sich dann jedoch leider als Mogelpackung. Hier gibt es außer (zugegeben, atmosphärischen) Samples nicht wirklich was zu hören. Langweilig! Dafür walzen CASTLEUMBRA mit „Realm of Utumno" nochmal richtig schön alles platt. Die Nummer ist richtig schön „heavy" und schafft eine bedrückende Atmosphäre.
CASTLEUMBRA präsentieren einen Sound, den ich aus Mexiko ehrlich nicht erwartet hätte. Rau, brutal, ungeschliffen und so nah am klassischen schwedischen Deathmetal das man glaubt die Jungs wären von Odin höchst persönlich ausgegraben worden. Wären nicht die langweiligen Lückenfüller, wäre die Scheibe die Top-Empfehlung für Deathmetal-Puristen. Brutaler geht es kaum.

Titel:

Cthulu Wgah'nagl Fntagn

Veröffentlicht am:

22.07.2013

Label:

Nuclear Winter Records

Bewertung:

7.0

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Tracklist:

1. Awaken (1:18)
2. Naamtaar Kingu (6:31)
3. The Flesh Beyond The Umbra (4:10)
4. Cthulu Wgah Nagl Fntagn (2:11)
5. Realm Of Utumno (6:13)