Bei „Out of the Smell of Decay“ von X-Vivo handelt es sich um eine EP. Genauer gesagt um eine EP voller Remixe. Ich persönlich bin jetzt nicht so der Remix-Freund, aber einer Industrialband kann man sowas schon mal durchgehen lassen.

Direkt beim ersten Song Reflections fragt man sich aber auch wo man hier denn gelandet ist. Nu-metal? Dubsteb mit Gitarren? Gothic Metal? Hilfe :) Naja, wenn man sich dann erstmal von dem mutmaßlichen Stilmix erholt hat, ist der Digital Pain Remix eine runde Nummer, die auch ordentlich tanzbar sein sollte. Mir geht nur der Sprechgesang ein wenig auf den Keks. Last Drop gefällt mir da schon besser,da es ohne den Sprechgesang auskommt. Etwas eintönig kommt für mich “Daymares” daher, das mir den Fokus zu sehr auf den Beat legt. “Realität” beginnt ähnlich fad wie “Daymares” entwickelt sich dann aber doch nach etwa einer Minute zu einer coolen atmosphärischen Nummer.”Irrtümer” ist dann wohl als die obligatorische Ballade zu verstehen, die sehr sehr gemächlich daher kommt.

Alles in allem ist die EP ganz nett, einige Remixe gefallen mir ganz gut. Allerdings findet sich hier auch nicht wirklich viel aussergewöhnliches. Schade, denn da wäre wesentlich mehr drin gewesen.

 

Titel:

Out of the Smell of Decay

Veröffentlicht am:

25.01.2013

Label:

Recordjet

Bewertung:

5.0

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Tracklist:

Reflections (Digital Pain Remix) (4:50)
Last drop (Forsaken Remix) (3:52) [X]
Egophobia (Dirty Veins Remix) (4:16)
Daymares (Beyond the lethargy Remix) (4:19)
Realität (Dualism Remix) (5:37)[X]
Irrtümer (The End Remix) (6:33)