Seit ihrer Gründung im Jahre 2003 stehen Astral Doors für geradlinigen, klassischen Heavy Metal. Nicht wenig trägt dazu Sänger Nils Patrik Johansson bei, dessen Gesangsstil sehr an den legendären Ronnie James Dio erinnert. Bereits am 21.10.2011 erschien ihr aktuelles Album Jerusalem und was soll ich sagen - es ist einfach geil!

Ich muss ehrlich zugeben mir bisher noch nie ein vollständiges Werk von Astral Doors angehört zu haben und stelle mir nun die Frage nach dem Warum. Was die sechs Schweden uns auf dieser Platte präsentieren ist ehrlicher, bodenständiger Heavy Metal im klassischen Stil. Klare Gitarrenlinien, klare Drums und Texte, die man wunderbar aus voller Kehle mittönen kann. Ob mit dem Starter "Seventh Crusade" oder weiter über "Lost Crucifix" und "Suicide Rise", bishin zu "Jerusalem" ist jeder Titel ein kleines Meisterwerk, das auch auf jedem alten DIO Album einnen Platz gehabt hätte. Dennoch wäre es falsch Astral Doors vorzuwerfen einfach nur zu imitieren. Zwar ist deutlich der Einfluss von Bands wie DIO, oder Blach Sabbath zu vernehmen, dennoch schaffen die jungs es immer wieder eine eigene Melodie- und Textlinie in ihren Werken umzusetzen. Eine einzige Kleinigkeit jedoch trübt meine Stimmung; wenn auch nur minimal. Ich kann leider keinen deutlichen "Roten Faden" finden, der sich durch das Album zieht obwohl es als Konzeptalbum betitelt worden ist. Textmässig scheinen die meisten Stücke zwar irgendwie einen thematischen Bezug zueinander zu haben - aber halt eben nur die meisten. Ansonsten bin ich vom Sound der Truppe absolut begeistert und freue mich schon auf ihre nächsten Arbeiten.

Titel:

Jerusalem

Veröffentlicht am:

21.10.2011

Label:

Metalville

Bewertung:

8.5

MP3s kaufen
Album kaufen

Tracklist:

1. Seventh Crusade 2. With a Stranger's Eye 3. Child of Rock 'n' Roll 4. Pearl Harbour 5. Lost Crucifix 6. Babylon Rise 7. Suicide Rise 8. The Battle of Jacob's Ford 9. Operation Freedom 10. The day after Yesterday 11. Jerusalem