Das norwegische Quartett Premacy veröffentlichte 2005 ihre erste Demo "Fragile Lives"
Beim ersten Anhören fällt einem sofort die Stimme von Frontmann Thomas Dahl auf, die bei den Songs auf dem Silberling klar im Vordergrund steht. Auch wenn Premacy ihre Stilrichtung als
Melodic Metal einordnen, würde ich die Norweger eher in die Ecke " Radio Hardrock" schieben, was
durchaus nicht negativ gemeint ist. Einfache Riffs sind auf Fragile Lives eher die Regel, die Melodie wird
hauptsächlich durch den Gesang definiert. Selten kommt ein kurzes Solo. Premacy sind durchaus Radiotauglich,
was der Band, auch wenn man nichtmehr unbedingt von Newcomern sprechen kann, sicher von Vorteil sein wird.
Die Texte sind ziemlich melancholisch gehalten, was perfekt zum Gesamtbild der Demo passt.

Track 1 und 2 beginnen eine ganze Ecke härter als die Tracks 3 und 4, doch das heisst keinesfalls das
Reality My Dream und Ending Days Schnarchnummern sind, es dauert nur etwas bis die Jungs aus dem Norden etwas aufdrehen.

Fazit: Alles in allem eine Scheibe die sich gut nebenher hören lässt. Die Musik ist eingängig und geht gut ins Ohr,
ist nicht zu verspielt oder progressiv als das man sich zu sehr darauf konzentrieren müsste..  
Mein Lieblingssong von der Scheibe ist Ending Days, aber auch nur weil dort die Soli länger sind als auf den anderen Stücken.
Premacy kann man durchweg weiterempfehlen.

Tracklist
1. Fragile life
2. Anger Management
3. Reality My Dream
4. Ending Days [X]