Zugegeben, ein besonders einfallreicher Name ist IV nicht gerade für ein viertes Album, aber pragmatisch und ohne großes Klimbim. Ivory Tower, vier deutsche Nordlichter, bringen mit IV erst ihr viertes Album seit ihrer Gründung 1996 heraus, so what, sich rar machen hat schon öfter gewirkt.

Ihren Sound würde ich als eine Mischung aus Progressive und Melodic Metal einordnen. Stellenweise  seichterer Rock, aber auch richtig hart an anderen Stellen. Oft ist es eine Mischung aus beidem. Die Drums spielen prägnant und hart, begleitet von Powerchords, im Hintergrund bilden Sythesizer einen dezenten Vorhang. Manchmal spielen sie wirklich nach Schema F aber irgendwie schaffen sie es, mich trotzdem zu packen. Die Melodien sind eingängig und ich höre wirklich gern zu. "Loss" bildet z.B. den kompletten Kontrast zu den vorherigen Songs, da es akustisch (bis auf die Synthies) eingespielt ist. Nach einer sehr wirksamen Pause wird der Strom wieder angestellt und die Ballade vervollkommt.

Im Weiteren des Albums erwarten einen dann mehr Stilelemente wie Glocken bei "Wailing wall" Oder Pauken bei "Child of burden". Mit Titellängen um 5 Minuten wird dem Hörer auch noch eine nette Länge aufgetischt.

Titel:

IV

Veröffentlicht am:

28.10.2011

Bewertung:

7.0

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Tracklist:

1. Rape Of Time
2. Expelled From Heaven
3. Catatonic Sleep
4. Hands To The Sky
5. Loss [x]
6. What If
7. Wailing Wall
8. Child Of Burden
9. We're Lost
10. Moments Of Delight