Bei Yuppies, das wissen wir alle, dreht es sich nur ums Geld. Das ist beim Yuppie-Club aus NRW nicht anders denn das neue Werk der maskentragenden Grinder ist nicht umsonst mit "It's all about money" betitelt worden. Dass das ganze mehr Kritik als Mission Statement ist, wird jedem schnell klar der sich mit den Jungs aus NRW näher befasst und auch mal das Booklet zur Hand nimmt.

Ohne wirds schon schwierig mit dem Verstehen und wenn man nicht ein extrem feines Gehör sein Eigen nennt, bekommt man dann extreme Probleme den gegrowlten Texten zu folgen. Schade eigentlich, denn die Message welche da von Yuppie-Club verbreitet wird macht auf so ziemlich alles aufmerksam was bei uns momentan schiefläuft. Musikalisch kommt dabei ein cooles Album raus das man sich auch gut anhören kann wenn man nicht unbedingt nur auf derbes Geprügel steht. Im Vergleich zu "Pretty Insane" kommt mir der Sound ein wenig harmloser und nicht so kompromisslos brutal vor.

Unter Umständen liegt das daran, dass das Album laut Yuppie-Club quasi live eingespielt wurde. Respekt! Die Scheibe macht richtig Laune vor allem wenn dann mal wieder ein Song kommt der ein wenig minimale Melodie vorweisen kann. Die meisten Songs bringen es in etwa einer Minute auf den Punkt, dafür gibt es dann gleich 17 davon. Schnell, abwechslungsreich und eine gepflegte Trommelfell-Massage mit Tiefgang. Geiles Teil!

 

Titel:

It's all about the money

Veröffentlicht am:

15.01.2012

Bewertung:

8.0

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Tracklist:

1.Intro
2.It's All About The Money
3.Nothing Is What It Seems
4.ABC
5.All For One
6.Arise
7.Religion Kills
8.Beyond The Unknown
9.No God
10.Dangerous Lies
11.Sex Sells
12.A Promise
13.Rainbow Bridge [X]
14.Birds Don't Fly
15.New Intelligence
16.This Contract
17.School & Unemployment