Neu im Katalog von Metalville sind die Progressive-Rock Debutanten von Renaissance  of Fools und ihrem gleichnamigen Album.  Das ein Debutalbum nicht zwangsweise mit blutigen Anfängern einhergeht sollte eigentlich jedem klar sein, doch möchte ich es an dieser Stelle nochmal extra betonen. So sind an dem ersten Longplayer von Renaissance of Fools gleich mehrere Musik-Größen beteiligt.  Zum Beispiel wären da Daniel Magdic von Pain of Salvation und Per Wiberg von  Opeth, der an den Keyboards aushalf..

Mir liegt hier die limitierte Digi-Pack Version des Albums vor, die ich für Euch genauer unter die Lupe genommen habe.  Ganze 10 Songs befinden sich auf der Scheibe, die eine Gesamtspielzeit von 51:18 Minuten hat. Schon beim ersten Song „Precious Life“ wird klar: Auch wenn man lange nach einem passenden Sänger gesucht hat, steht der Gesang nicht im Vordergrund.  Zwischen den eher ruhigen Gesangspassagen findet man vermehrt sägende fast schon an Nu-Metal erinnernde Riffs gepaart mit filigraner Gitarrenfrickelei. Dabei scheinen die wiedergeborenen Narren aber darauf zu achten, dass eben besagte Frickelei nicht zu experimentell klingt und somit auch für nicht Prog-Rocker noch hörbar ist. Mit etwas behäbigerem Tempo startet dann die nächste Nummer.  Wer hier die Hoffnung hat, dass sich der Song noch zu einem Kracher entwickelt wird leider enttäuscht, denn „Misguided  Mind“ bleibt eher fad und langweilig. Zum Glück drehen die Jungs dann mit „Ordinary Mans Diary“ wieder ein wenig an der Rockschraube und präsentieren einen Astreinen Rocksong im Mid-Tempo Bereich. Jetzt kommt nochmal ein ruhigerer Song, der auch gleich besser gefällt als „Misguided Mind“, denn hier sorgen die Gitarren zumindest im Hintergrund für Abwechslung.
Zwei ruhige Songs auf der Scheibe scheinen dann aber auch schon genug für Renaissance of Fools zu sein, denn der Rest des Albums fällt wesentlich impulsiver aus. Besonder stechen hier dann das mit verspielten Riffs glänzende „Claws of Norms“ und „The Child That Used To Play“ heraus.
Fazit: Das Debut von Renaissance of Fools ist ein solides Prog-Rock Album, dass obwohl die leidende Stimme Kjell Bergendahl  auf Dauer ein wenig an den Nerven zehrt, durch die exzellente Gitarrenarbeit überzeugt.  Geboten wird einem Progressive Rock,der weitab von jener Dreamtheater-Frickelei  auf dem Boden der Tatsachen bleibt und somit auch für Normalsterbliche hörbar ist

Ab dem  30.09.2011 steht das Album in den CD-Regalen


7.5 von 10 Punkten

Tracklist
[X] Anspieltipp

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Titel:

Renaissance of Fools

Veröffentlicht am:

30.09.2011

Label:

Metalville

Bewertung:

7.5

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Tracklist:

1. Precious Life (5:04) [X]
2. Misguided Mind (3:56)
3. Ordinary Mans Diary (6:26)
4. Polarized Round (5:35)
5. Leave It All Behind (4:00)
6. Claws of Norms (4:17) [X]
7. Sleep (4:54) [X]
8. The Child That Used To Play (4:45)
9. The Chains of Thought (4:40)
10.Intervention I & 2 (7:41)