Satan’s Host sind eine hierzulande immer noch relativ unbekannte Combo aus Denver, Colorado in den USA. Gegründet im Jahre 1986 zog man los um mit einem Mix aus Death- und Black Metal die Herzen der Fans zu erobern. Funktioniert hat das ganze allerdings nicht allzu gut und man spielte eher im Underground herum. Nun jedoch ist seit dem 03. Mai 2011 das mittlerweile 9. Album erschienen. Und was soll ich sagen… Headbangalarm!!!

Wie gewohnt dominiert weiterhin der klassische Death Metal, mit harten, schnellen Riffs, die zum Headbangen und Moschen einladen. Dann jedoch erklingt der Gesang. Ja ich meine Gesang, keine Growls oder Screams, die zwar zwischendurch kurz auftreten, insgesamt jedoch keine wirkliche Rolle spielen. Satan’s Host kombinieren tatsächlich Death und ein wenig Black Metal mit einem Gesang, den ich eher im Bereich zwischen Power und Thrash Metal erwarten würde. Definitiv eine sehr interessante Mischung, die man nicht alltäglich zu hören bekommt. Gleich beim ersten Song „By the Hands of the Devil“ wird dem Hörer allerdings klar: Das hier ist nichts für Weichkekse. Auch wenn das Gesangskonzept relativ neu ist, so bleibt die Musik an sich eine deutlich härtere Nummer. Hauptsächlich Krach würde es manch einer nennen, schaffen die Jungs es doch so etwas wie Melodie in ihre Stücke einfließen zu lassen, die dem Ganzen eine Struktur geben und nicht nach drei bis vier Songs zum Abschalten bewegt. Viele der Stücke beginnen meist beinahe balladenartig, bis sich dann Powerchords mit kräftigem Gesang um die Wette jagen. Der Kopf bewegt sich beinahe automatisch mit und das Knie fängt an zu wippen.

Trotzdem – bei häufigerem Anhören fehlt der letzte Schliff am insgesamt guten Gesamtkonzept. Ein „roter Faden“ ist nicht immer zu erkennen. Für die Beschallung einer Party ist dieses Album jedoch mehr als nur gut zu gebrauchen, da es insgesamt Fans von vielen Genres anspricht.

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Titel:

By the hands of the devil

Veröffentlicht am:

03.05.2011

Bewertung:

6.5

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Tracklist:

01. By the Hands of the Devil
02. Shades of the Unlight
03. Demontia
04. Before the flame
05. Bleeding Hearts of the Damned
06. Black Hilted Knife
07. Revival
08. Fallen Angel
09. Inferior Wolds
10. Norwegian Wood