Zufallsfotos vom Von Schotten und Piraten - Grave Digger und Orden Ogan in Bochum 29.03.2011

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Grave Digger, Orden Ogan

Nach einer längeren Zwangspause, was Konzertbesuche betrifft ,hatte ich endlich wieder die Möglichkeit ein bisschen Konzertluft zu schnupper. Grave Digger und Orden Ogan waren dafür wie geschaffen. Ursprünglich waren Grand Magus und Sister Sin als Vorband für Grave Digger angekündigt, kurzfristig mussten dann aber Orden Ogan einspringen, da eines der Mitglieder von Grand Magus wegen einem Gerinnsel im Bein längere Zeit ausfällt.

Aber auch Orden Ogan mussten improvisieren.  Die Jungs aus Arnsberg sprangen so kurzfristig ein, dass deren Drummer Gnuh und Lead-Gitarrero Tobi leider nicht an dem Konzert teilnehmen konnten. Würdiger Ersatz war allerdings schnell gefunden. Die Drumsticks wirbelte Bastian Emig von Van Canto / In Legend während Tobi von Niels Löffler  vertreten wurde.  Es sah aus als würde es ein kleines familiäres Konzert geben, denn wirklich viele Besucher hatten sich zu Beginn der Show noch nicht in die Zeche verirrt.  Man konnte also bequem zur Bier-Theke und wieder zurück vor die Bühne ohne sich andauernd entschuldigen zu müssen und ohne auch nur einen Tropfen  Bier zu verschütten. Gut für mich aber doof für den Veranstalter und auch die Band.  Als die ersten Gitarrenklänge ertönten wurde es aber schnell voll in der Halle. Es hätten aber sicher noch eine ganze Menge Leute mehr rein gepasst,  aber was soll's... Orden Ogan sorgten für eine gute Show.  Viele Songs vom neuen Album hatten ihren Weg auf die Setlist gefunden und trotz des kurzfristigen Besetzungswechsels zogen die Jungs ihr Programm höchst routiniert durch. Das kam auch gut beim Publikum an und damit dürften Orden Ogan eine der wenigen Vorbands sein, bei dem das Publikum echt Spaß hat. Sänger Seeb hatte so auch keine große Mühe dem versammelten Metalvolk ein "Fuck you Pussy" abzuringen. 
Setlist Orden Ogan:
1.    to new shores of sadness
2.    reality lost
3.    mystic symphony
4.    welcome liberty
5.    easton hope
6.    we are pirates
7.    (angels war)


In der Umbaupause wurde es dann merklich voller in der Zeche und es dauerte nicht lange bis HP als  Grim Reaper mit einem Dudelsack bewaffnet über die Bühne wanderte.  Natürlich waren wir neugierig wie sich die Band ohne Thilo und Manni schlagen würde.  Unsere Neugierte wurde recht schnell befriedigt als Chris und seine Mannen zu "Paid In Blood" die Bühne stürmten.
Axel Ritt, der neue Mann an der Gitarre, seines Zeichens Vollprofi hatte das schwere Los gleich zwei Gitarristen zu ersetzen. Leider hatte ich hier den Eindruck das Axel sich auf der Bühne mehr aufs "sich für den schönsten Menschen der Erde halten"  und aufs Posen, als aufs Spielen konzentriert hat und so klang das ein oder andere Riff der Setlist ein wenig matt auf der Gitarrenseite.  Wie dem auch sei, Axels fehlendes Feuer machte Frontmann Chris problemlos wieder wett. Chris Boltendahl ist auf der Bühne eben Vollprofi, da mag man es ihm auch nachsehen, dass er nach etlichen Jahren immer noch kein "th" aussprechen kann.  
Das waren aber auch schon die einzigen Kritikpunkte, denn es dauerte keine Minute bis die Truppe die Fans in ihren Bann gezogen hatten.  Während des ganzen Konzerts war die Stimmung durchweg gut und es flogen reichlich Haare durch die Luft. Gerade bei dem Klassiker "Rebellion" rastete die Menge förmlich aus.  Das Set war gut zusammengestellt, es fand sich eigentlich keine einzige unpassende Nummer in der ganzen Show und die Band hat es geschafft nahezu alle wichtigen Songs der letzten Dekaden einzubringen, allerdings hätte ich mir noch Songs wie "The Gravedigger" gewünscht.

Setlist Gravedigger

1. Intro (Days of Revenge)
2. Paid in blood
3. The dark of the sun
4. Hammer of the Scots
5. The Bruce
6. The Ballad of Mary
7. Highland Farewell
8. Killing Time
9. Whom the gods love die young
10. Ballad of a Hangman
11. Morgana Le Fay
13. Medley (Twilight of the Gods, Circle of Witches, The Grave Dancer)
14. The last supper
15. Excalibur
16. Knights of the cross

Zugaben: Hell of Disillusion, The Round Table, Heavy Metal Breakdown

 

Fotos Konzert findet man hier

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