Zum inzwischen schon siebten Mal fand letzten Samstag das Feuertal Festival in Wuppertal statt. Nicht nur der Wettergott gab sich durch strahlenden Sonnenschein und wunderbar warme Temperaturen die Ehre, sondern auch Sava, Coppelius, Tanzwut und Subway to Sally. Nachdem die Tore sich gegen 15 Uhr für die Musikbegeisterten öffneten, blieb ihnen noch eine Stunde bis Festivalbeginn. Diese Zeit ließ sich wunderbar auf dem vorgelagerten Mittelaltermarkt verbringen, wie auch bei einem Flammkuchen und Met.

Gegen 16h eröffneten dann Sava das Festival. Ihr Repertoire bestand aus Stücken und Weisen aus vergangenen Zeiten, die viele Besucher zum Tanzen verführten. Verstärkung brachte Matthias, der neben Frontfrau Birgit ebenfalls Mitglied bei Schandmaul ist.
Ganz andere Töne dagegen schlugen Coppelius an. Natürlich war der erste, der die Bühne betrat, der Butler. Er stellte an dem alten Radio einen angemessenen Sender ein, so dass der „Tanz der Zuckerfee“ aus der Nussknacker Suite den Rest der Band auf die Bühne begleitete. Natürlich war es dann mit der Ruhe endgültig vorbei. Bekannt virtuos gaben sie auf Saiten und Clarinetten ihre Stücke zum besten. Zeitweise mussten zwei Jungs aus dem Publikum mit ihren langen Haaren dem Butler beim Headbangen aushelfen. Nach 70 Minuten fiel dann der Vorhang und Coppelius machten Platz für die nächste Band.
Auch Tanzwut bedienten sich eines Openers aus vergangenen Tagen. Toccata und Fuge in d Moll von Bach, wohl bekannt aus dem Phantom der Oper, lieferte einen perfekten dramatischen Auftritt. Auch hier galt: wer auf leise Töne hoffte, hoffte vergebens. Dudelsäcke, Gitarren und vor allem des Teufels laute Stimme rüttelten auch die Leute auf den hintersten Plätzen wach. Ohne Verschnaufpause feierten Band und Publikum über eine Stunde durch, begleitet von Headbangen, Pogo,  Sprüngen und Schreien.
Zu guter letzt spielten Subway to Sally auf. Natürlich durften die Pyroeffekte nicht fehlen. Aufgrund des schmalen Fotograbens war es in den ersten Reihen besonders heiß, und während des Feuerspuckens auch besonders feucht. Eric war, wie der Rest der Band ziemlich ausgelassen und sprang und tanzte über die Bühne. Bei Songs wie „Die Ratten“ oder „Falscher Heiland“, welches mit einem riesigen „Hallelujah“ von Eric und Publikum eingeläutet wurde, hielt allerding auch vor der Bühne keiner mehr die Füße still. Es gab nicht nur Pogo, sondern gleich einen organisierten Circle Pit.

Leider lässt sich die Waldbühne Hardt nicht wirklich wo anders hin verlegen und liegt immer noch mitten in einem Wohngebiet, so dass die Verstärker um 22 Uhr abgeschaltet wurden. Die Grills und Zapfanlangen liefen aber zum Glück weiter. Coppelius gaben sich am Merchandise Stand die Ehre, die anderen Bands konnte ich leider nicht entdecken. Schade, denn diese Nacht war wie gemacht um sie bei einem Bier und einem netten Gespräch ausklingen zu lassen.
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