Seit etwa einem Monat erwarteten wir das Lacuna Coil Konzert, welches am 6.11.06 in der LiveMusicHall in Köln stattfinden sollte. Und jetzt war es endlich soweit!

Also sprangen Insa und ich ins Auto um die Italo-Gothen man etwas genauer zu beäugen.
Vor dem Konzert legten wir noch einen nahrhaften Zwischenstopp bei Burgerking ein. Danach ging es dann weiter in die LMH wo die erste Überraschung nicht lange auf sich warten liess. Lacrimas Profundere welche auch auf dem Billing erschienen, traten nicht auf. Also eine Supportband weniger. Gut.. denn so konnte das KOnzert, zur Begeisterung einer Gruppe eigens für den 2. Supportact angereister Fans, mit der finnischen GothMEtal Band Poisonblack beginnen. Die Atmosphäre war so intensiv wie es selten bei Vorbands der Fall ist. Sogar dem sonnst eher mürrischen Frontmann Ville Lahialla konnte ein Lächeln entlockt werden als er die Bühne betrat. Es kommt selten vor das eine Vorband das Publikum so im Griff hat und gleich mächtig losrockt. Poisonblack spielten circa 45 Minuten und begeisterten das Publikum mit einer guten Mischung von altem und auch neuem Material vom aktuellen Longplayer Lust Stained Despair.

Nach einem rasendschnellem Umbau betraten dann Lacuna Coil die Bühne. Ehrlich gesagt habe ich selten eine langweiligere Liveband gesehen. Nicht nur das sich sämtliche Lieder nahezu gleich anhören, wurde dem Publikum eine durchweg choreographierte Show geboten. Es wurde sogar synchron geheadbangt.. ARGH..! 

Die beiden Goldkehlchen sahen eher aus wie die beiden Tatu-Girls, nur das eine von beiden beschwanzt und ziemlich bärtig war.  Alles in allem wäre es besser gewesen PB zum Headliner zu erklären und Lacuna Coil zum Supportact. 

Metalkonzerte sind nunmal keine Pop-Shows auf denen durch choreographierte Showeinlagen eine Daseins-Berechtigung haben. 

Nach einigen eher lahmen Songs machten wir uns dann auf den Rückweg nach Duisburg.