Vergangenen Freitag fand in der Börse in Wuppertal das nun 4. Börsencrash Festival statt.
Wir waren vor Ort und haben uns einen kleinen Eindruck verschafft wie man in Wuppertal so feiert.


 Leider konnten Without Wax aufgrund einer Grippe-Infektion ihres Sängers nicht auftreten und wurden so kurzfristig von Rebattered ersetzt, die ihre Sache ganz gut machten. Leider war vor der Bühne nicht allzu viel los und so hatten Rebattered ein paar Schwierigkeiten für wirklich gute Stimmung zu sorgen.  Der Veranstalter war wohl ein wenig zu optimistisch als er die Startzeit auf 17 Uhr festsetzte. Viele müssen auch Freitags arbeiten und so war es wenig verwunderlich das es noch relativ leer war.

Zur zweiten Band, The Mystery, änderte sich das jedoch recht schnell.  Die Halle füllte sich recht zügig und die Gäste tauten relativ schnell auf.  Alles in allem kann man sagen, dass The  Mystery in der Börse eine gute Figur machten.

Nach einer kurzen Umbaupause traten dann Motorjesus auf den Plan.

Die Jungs aus Mönchengladbach konnten die Menge ebenso problemlos begeistern wie zuvor The Mystery, wobei die Gitarristen mit ihren Poser-Einlagen noch einen ganzen Zacken cooler rüberkamen. Motorjesus zogen ein solides Rock-Programm durch und spielten auch einige neuere Stücke.  
The New Black reihten sich nahtlos in das vorherige Programm ein und konnten so ebenfalls ein zahlreich vertretenes Publikum verbuchen.  Man konnte den Würzburgern  deutlich ansehen, dass sie sich auf den Gig gefreut hatten. Denn die Jungs gingen auf der Bühne ziemlich ab. So konnte man auch den ein oder anderen Headbanger im Publikum beobachten.
Auf die Band die jetzt kommen sollte freute ich mich ganz besonders: Powerwolf!
Die Vampire machen wirklich Spass und stehen für Power Metal Galore mit düsteren blutgetränkten Texten. Ich hatte Powerwolf zum ersten mal auf dem Bleeding Edge gesehen und  fand sie da schon cool, aber auf dem Börsencrash hat einfach alles gestimmt. Das Licht war gut gesetzt und die Stimmung war einfach überwältigend. Es schien fast so, als wäre das Publikum nur für Powerwolf gekommen, denn als die Wölfe ihren Gig mit "In Blood we trust" abschlossen leerte sich die Halle merklich.
Mob Rules spielten dann vor einer relativ leeren Halle,  da  viele sich schon nach Powerwolf verdrückten.  Schade eigentlich, denn die Band legte sich sehr ins Zeug und lieferte eine gute Show.
Fazit:

Das Börsencrash ist ein kleines gemütliches Festival. Die Getränkepreise waren sehr moderat und auch gegen den kleinen Hunger  gab es genug Snacks die man günstig erwerben konnte. Das Festival hätte vielleicht noch etwas besser besucht sein können.  Wenn man aus Wuppertal oder Umgebung kommt lohnt es sich auf jeden Fall beim nächsten Börsencrash vorbei zu schauen!

 

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