Am 1. April standen neben dem obligatorischen April Scherzen ausweichen noch ein Besuch in der Zeche in Bochum auf dem Programm.
So hiess es also nach der Arbeit schnell ins Auto gesprungen und ab nach Stahlhausen. Da die Autobahn aber mehr als dicht war kamen wir deftig zu spät und verpassten prompt die erste Band "Freakozaks". Am Eingang gab es dann noch leichte Schwierigkeiten mit dem Personal, da wir wohl nicht auf der Gästeliste standen, diese wurden aber schnell und unkompliziert gelöst. X Danach haben wir uns unseren Weg vor die Bühne gebahnt. Lustigerweise gab es zwar einen Fotograben, in den durfte aber ausnahmslos niemand.
Edenbridge standen jetzt auf dem Programm und lieferten eine Show die zwar nicht richtig mitreissen konnte, aber im Großen und Ganzen ok war. Der Stil von Edenbridge bewegt sich in die selbe Richtung wie z.B. die alten Nightwish-Geschichten, allerdings wird man den Eindruck nicht los als fehle etwas.. Und daran konnte leider auch das stimmungsvolle Licht nicht viel ändern.

Nachdem Edenbridge sich verabschiedet hatten folgte eine kurze Umbaupause, dann kamen die 3 endlich auf die Bühne. Das Publikum gröhlt ausgelassen und feiert direkt zum Opener "Drop dead" richtig ab. Die Stimmung ist richtig genial und so haben Rage keine Schwierigkeiten das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Kein Wunder, es handelt sich schliesslich mal wieder um ein Heimspiel für die Drei. Mit "Under Control" geht es dann weiter und kurz darauf haben rage den nächsten Kracher raus: Soundchaser vom gleichnamigen Album erfreut die Gemüter und sorgt für fliegende Haare im Publikum.
Mit Days of december geht es dann weiter. Dann folgt Refuge, ein Song den das Publikum lauthals mitsingt.

Jetzt passsiert etwas völlig ungewohntes auf der Bühne: Der Bühnentechniker stellt ein 3. Mikro auf. Ratlose Gesichter überall.. bis klar wird das Rage sich für den nächsten Song weibliche Unterstützung geholt haben: Jen Majura betritt die Bühne und legt mit den Jungs von Rage eine bombastische Live Version von "Lord of the Flies" hin. Zwischen den Stücken glänzen Peavy und Victor nicht unbedingt mit Eloquenz, dafür stimmt der Sound auf der Bühne weitestgehend. Nur das Gitarrensolo von Victor hätte man zum einen um die Hälfte kürzen können, zum anderen klang es arg matschig, was wohl daran lag dass der Bass Regler bis zum Anschlag aufgedreht war.
Leider lässst Andre Hilgers sich nicht zu einem Drumsolo hinreissen wie wir es von Ex-Rage Drummer Mike Terrana kennen. Allgemein kann man sagen das Andre nicht so das Party-Tier ist.  Gegen Ende folgt noch ein Medley bevor der Gig mit dem Song "Straight to hell" abgeschlossen wird.