Es begann wie so ziemlich jedes Festival.. Donnerstags sah es noch schwer nach Regen aus und auch dem Wetterbericht wollte man nicht so recht glauben.. also schnell ein paar wasserfeste Klamotten eingepackt und ab ins Auto damit..



Freitag, gegen 8:30 war es dann soweit. Das Auto war proppevoll und wir konnten es kaum noch erwarten in Richtung Dong zu fahren. Durch den glücklichen Umstand das Insanity offizielle Dong-Homepage-Übersetzerin ist, konnten wir dann auch gleich einen Platz auf dem Personalparkplatz ergattern, was uns einige Lauferei ersparte. Das ganze Gepäck wurde mit einer Sackkarre nach oben befördert und so gegen 10 Uhr stand dann auch unser Zelt.

Viel zu früh, sollte es das erste Bier doch erst gegen 12 Uhr geben... Die erste Band begann sogar noch später. Wir hatten also Zeit genug uns in Ruhe unsere Pressepässe zu schnappen und uns etwas mit den Orgas zu unterhalten. So bekamen wir die Zeit bis zur ersten Band des Dong Open Air 2007 recht schnell um.



Novembers Fall gaben den Einstand und spielten zu Beginn vor einem recht leeren Zelt , da es eine Panne mit dem Einlass gab und sich zum Konzertbeginn schon eine ellenlange Schlange an der Bändchenausgabe gebildet hatte.

Das Zelt füllte sich aber später noch ein wenig, und die, die es rechtzeitig schafften ins Zelt zu kommen wurden mit melodischem Death Metal verwöhnt. Die Neukirchen Vluyner spielten hauptsächlich Songs ihrer beiden Demoscheiben.
Novembers Fall

Nach dem 3. Song unterbrachen die Jungs ihr Programm und Dennis Strillinger, seines Zeichens Drummer von Van Canto und Synasthasia, betrat die Bühne um mit Novembers Fall zusammen Episode 666 von In Flames zu performen. Ein selterner Anblick, ist man es von Strilli nicht gewohnt, dass er a) Novembers Fall feat. Strilli

ein Mikro in der Hand hält und b) nicht hinter seiner Schiessbude sitzt.
Geil war es auf jeden Fall. Danach folgten noch 2 Songs und der erste Gig war auch schon vorbei..

 

 

 

Setlist Novembers Fall

  1. Intro
  2. Angst im Wald
  3. Ghe'tor
  4. Take me home
  5. Episode 666 feat. Strilli Vanilli
  6. Question of Eternity
  7. Infernum









Absence, die als zweite Band auf dem Dong spielten wurden bei ihrem Live-Gig von zwei Ersatzmitgliedern unterstützt. Die Melodic Death Metaller aus Dortmund rockten gleich los, leider vor einem fast leeren Zelt. Dennoch lieferten die Jungs mitKing Liehr Songs wie dem Opener „Better Truth“ und „Dead Reckoning“ eine energiegeladene geile Show, die nur von King Lear's Stefan Liehr's Auftritt unterbrochen wurde, der sich mit einer goldenen Sänfte auf die Bühne tragen ließ. Es folgte eine kurze Begrüßungsansprache und danach ging es weiter mit Symbols of Decay.


Setlist Absence:

  1. Better truth
  2. Dead reckoning
  3. Torrent of hatred
  4. Clone FX
  5. For the end is yet to come
  6. Soul reactor
  7. Symbols of decay

 


VerdictVerdict waren die dritten im Bunde. Inzwischen hatte sich eine riesige Schlange an der Bändchenausgabe gebildet. Schade für die Trashcombo die bei Twilight Recorrds unter Vertrag sind. Die Mannen um Frontmann Daniel Baptista, der sich auch nicht dafür zu Schade ist mal ordentlich die Matte zu schwingen, gaben richtig Gas. Leider schlug auch hier der Fluch der früh spielenden Bands: das Zelt war zu unrecht halb voll. Viele waren wohl mit Bier holen und und Zelt aufbauen beschäftigt. Dazu kommt noch das es im Zelt unmenschlich heiß war. Ein Zustand der sich im Laufe des Tages nicht wirklich bessern sollte..

 

 

 

 

 

Setlist Verdict:

  1. Waiting for salvation
  2. Sick society
  3. Trail of terror
  4. False prophet
  5. Bestial nature
  6. Killing Spree
  7. Assassin : Nation
  8. New War
  9. Generation : Genocide


Mit Cheeno sollte es dann etwas etwas rockiger aber dafür weniger metal-lastig zugehen. Die GewinnerCheeno des deutschen Rock & Pop Preises 2006 boten eine gelungene Abwechslung zum Gebolze das vorher dass Zelt dominiert hat. Solider Rock war hier die Devise und ein Hingucker war die Band nicht zuletzt wegen Frontfrau Jennie, die auf die obligatorischen „Ausziehn, ausziehn“ Rufe aus dem Publikum souverän mit „Das hör ich öfter“ Antwortete.


Setlist Cheeno:
  1. Invisible
  2. Go
  3. @
  4. Writings on the wall
  5. Floor No 7
  6. Whereaminow
  7. One thing and another
  8. Silizium
  9. Ruler
  10. So shy


black MessiahDie lokal ansässigen heidnischen Black Metaller Black Messiah vermochten es dann schon eher als ihre Vorgänger das Zelt zu füllen. Kein Wunder, waren sie doch schon für das Dong 2006 erwartet worden. Es war unerträglich heiß, was die Ruhrpottler nicht davon abhielt Felle zu tragen. Frontmann Zagan bemerkte auch gleich treffend das nur ziemlich bekloppte Leute bei solchen Temperaturen Felle auf der Bühne tragen.. Egal.. Black Messiah brachten die Stimung im Partyzelt problemlos zum Kochen. Und als Zagan dann auch noch die Geige auspackte war alles vorbei.. hier musste selbst der müdeste Festivalbesucher zumindest im Takt mitwippen. Black Messiah füllten das ganze Zelt und als dann auch noch das sauflied gespielt wurde, dankte es Ihnen die Menge mit zum Himmel gereckten Pommesgabeln.


Setlist Black Messiah:

  1. In Remembrance
  2. Erik, der Rote
  3. Burn Vanheim
  4. Irminsul
  5. Sauflied
  6. Die Sühne des Feuerbringers
  7. Setting Sails
  8. Riding the drakkar
  9. Moskau

Gegen 18:40 stand dann wieder düsterstes Death-Gebolze auf dem Programm. Die BlutverschmiertenDebauchery Mannen von Debauchery waren an der Reihe und starteten auch gleich recht kompromisslos mit Torture Pit. Leider war das bar-busige Weibchen nicht mit auf der Bühne, welches das Foto im Programmheft zierten. Gerne hätte ich mir Debauchery ganz angesehen, aber ich hatte noch eine Verabredung mit Zagan von Black Messiah und so hörte ich mir den Rest des Gigs draussen an. Unüberhörbar war allerdings das kräftige Blood for the bloodgod Gegrunze von Frontmann Thomas.

Setlist Debauchery:

  1. Torture Pit
  2. Rape
  3. Blood for the bloodgod
  4. Baptise
  5. Butcher of Bitches
  6. Masters
  7. Back in Blod
  8. Varnival Varnage
  9. Kill
  10. Butcherman

darzamatNach Debauchery durfte Polen beweisen das es dort noch andere Exportschlager neben billigem Vodka und Zigaretten gibt. Auch polnisches Blei steht hoch im Kurs, zumindest wenn es von Darzamat veredelt wird. Die Black Metaller sorgen für eine kühle Atmosphäre und das trotz Temperaturen jenseits der 30°. Leider kamen die Gesangsparts von Nera, der einzigen Frau in der Combo nicht ganz so zur Geltung. Dennoch boten Darzamat eine geniale Show dar. Leider war auch hier das Zelt aufgrund der Hitze wieder nur halb voll. Die meisten dürften trotzdem die treibenden Riffs und die melodischen Gesangparts gehöt haben.

 

 

 

 

 

Setlist Darzamat:

  1. Blackward
  2. Vampiric Prose
  3. Era Aggression
  4. Labyrinth of anxiety
  5. Halucinations
  6. The Burning Times
  7. The old form of worship
  8. Dusk
  9. Demise
  10. Fistful of Ashes
  11. Storm

JumpNach dem Darzamat Gig machte ich mich kurz auf dem Weg zum Zelt um noch irgendetwas einzusammeln und musste feststellen das ein paar Bekloppte den Hauptweg abgesperrt und zu einem Leichtatletik Parcour umfunktioniert hatten. Ein Absperrband war quier über den Weg gespannt. Und jeder der vorbei kam wurde aufgefordert darüber zu springen. Schön zu wissen das es auch auf dem Dong genug absonderliche Leute gibt.. *G*

 

 

 

 


Nachdem ich etwas verschnauft hatte musste ich mich auch schon wieder sputen um Manegarm nicht zuManegarm verpassen. Die Viking Metal Band aus Schweden sprang ja bekannter Weise für die irischen Pagan-Metaller Primordial ein, die hoffentlich nächstes Jahr dann auf dem Dong spielen werden. Die Nordmänner bewiesen dass sie ein mehr als würdiger Ersatz waren. Dafür sorgte nicht zuletzt der Teufelsgeiger der bei Manegarm die Keyboardparts ersetzt und welcher hektischer herum zappelte als ein Eichhörnchen auf Speed.

Vor die Linse hab ich ihn trotzdem bekommen. Die jenigen , die zu faul waren sich zum Zelt zu schleppen verpassten eine energiegeladene Show in einem gut gefüllten Zelt.


Setlist Manegarm:

  1. Fimbultrollet
  2. Genom Världar Nio
  3. Ravenous
  4. I Underjorden
  5. Sigrblot
  6. Daughters of eve
  7. En fallen Fader
  8. Hemfärd
  9. Vargstemen
  10. I Evig Tid
  11. Vedergällningens Tid
  12. Fädermans Kall

 sINISTER

2 Bands fehlen noch um den Festival Freitag komplett zu machen:

Sinister aus dem Land der Wohnwagen waren eine davon. Das es bei unseren westlichen Nachbarn nicht nur Käse gibt, stellten die seit nunmehr 20 Jahren auf der Bühne stehenden Death Metaller unter Beweis. Die Hölländer belieferten den Dongberg mit knallhartem Death-Geschraddel! Die Lightshow war zwar etwas eigenwillig, trotzdem machte es Spass den Sinister 4 zu zuhören. Völlig unverständlich ist es mir daher das auch hier das Zelt nur halb gefüllt war. An der Temperatur kann es nicht gelegen haben..

 

 

 

 

 

 


Das Ende sollten dann gegen 0:20 Orphaned Land aus Israel einleiten. Ich muss gestehen das mir dieorphaned land Band zu Beginn total unbekannt war und ich hatte mit einer weiteren Death Metal Combo gerechnet. Keineswegs aber damit das Orphaned Land so geniale mit Israelischen Folk Parts gespickte Stücke darbietet. Unterstützt wurde das exotische Flair von einer Bauchtänzerin.
Das Publikum feiertet den gelungenen Abschluss des Freitags kräftig, und so mancher D:O:A Orga wurde beim Crowdsurfen gesichtet. Melodische Gesangsparts und Soli wechselten sich ab mit tiefen Deathgrowls.


Setlist Orphaned Land:

  1. Birth of the three
  2. Seasons unite
  3. Find Yourself
  4. Like fire to water
  5. Kiss
  6. Sahara Storm
  7. Whisper
  8. Halo dies
  9. Amen
  10. Ocean Land
  11. Neverending
  12. El Meod Na'ala
  13. Of temptation 

 


Gekrönt wurde das ganze dann von den obligatorischen kopulierenden fickenden Nachbarn die auf keinem Festival fehlen dürfen. Danach folgte noch eine Angeregte Diskussion wer oder was sich in dem Zelt befand, doch die Beglückte wollte offenbar keine Informationen herrausrücken. So mussten dann die sichtlich interessierten Holländer unwissend ins eigene Zelt wanken.

NitrolytNitrolyt aus Leipzig die als ersatz für Aeveron herhalten mussten, hatten die undankbare Aufgabe am Samstag die erste Band auf der Bühne zu sein und bemühten sich vor einem noch recht ungefüllten Zelt die diversen Alkoholleichen aus den Zelten zu locken. Statt Death-Geknüppel welches mit Aeveron auf dem Programm gestanden hätte erwartete uns nun feinster Prog Metal.von einer recht jungen Band. Die Leipziger konnten zumindest mich voll überzeugen und ich bin sicher dass wir in Zukunft noch mehr von ihnen hören werden.

 

 

 

 

 



Weiter ging es mit Runamok. Die 5 Würzburger sorgen mit ihrem rockigen Powersound für richtig guteRunamok Stimmung. Kaum verwunderlich, setzt sich doch die Band teilweise aus Ex Mitgliedern von Stormwitch und Final Breath zusammen. Von mangelnder Erfahrung kann also kaum die Rede sein. Die meisten Bierleichen schienen erwacht zu sein und so spielten Runamok vor einem für eine „Guten Morgen Band“ recht beachtlichen Publikum.


Setlist Runamok:

  1. Painslave
  2. The world will be taken
  3. Invisible man
  4. Killed
  5. You will fail
  6. Guilty
  7. Mother earth
  8. Wargames
  9. Back for revenge


SynaasthasiaSynasthasia dürfte vor allem den Ruhrpottlern ein Begriff sein. Und so überrascht es nicht, dass das Zelt rappelvoll war als es an der Zeit für die Duisburger Metalprolls war.
Das Konzert begann allerdings mit ein wenig Verspätung, da sich Drum-Diva Dennis Strillinger erst noch für das Publikum hübsch machen musste. Die Band konnte also wegen Rythmusverlust nicht spielen. Als Strilli dann letztendlich die Bühne betrat liessen die Duisburger es auch gleich richtig krachen. Auch eine breite Proll-Fanbase war im Zelt in den ersten Reihen vertreten. Synasthasia, die gerade ihr Debut-Album veröffentlicht haben sorgten für ausgelassene Stimmung und zeigten mal wieder das Metal nicht nur todernst sein muss. Musikalisch ging es einmal quer durch das Repertoire der Jungs aus dem Pott. Und natürlich bediente man sich zum Abschluss bei den Kassieren und spielte das obligatorische „Mein Glied ist zu groß“

 

 

Setlist Synasthasia:

  1. Scottia
  2. War
  3. King
  4. Synasthasia
  5. Million
  6. The Wolf
  7. Thunder
  8. Gone
  9. Mein Glied ist zu groß
  10. Großes Assfuck

 

 


Die „falschen Iren“ The Pokes sollten dann auf die ausgelassene Stimmung nochmals einen raufsetzen.The Pokes Die Mitglieder der Band, die von so ziemlich überall herkommen, nur nicht aus Irland, rockten die Halde mit einem irischem Folk-Punk-Gemisch. Die Akkordeon-durchsetzten Melodien verwandelten die vorderen Reihen in einen pogenden Mob. Wer bei den Songs der Wahlberliner ruhig bleiben konnte, war entweder schon tot oder taub. Es ist davon auszugehen das die Pokes den Bierkonsum stark angekurbelt haben.


Setlist The Pokes:

  1. Lots of goodies
  2. Poking the fire
  3. Good bye working class
  4. Gotcha
  5. Swindle
  6. Till death us do part
  7. Hello my dear
  8. Bertie
  9. The day i pass away
  10. Oh Wunder
  11. Jump the gap
  12. Take a break
  13. Hiding out
  14. I'm glad

GalskapGalskap aus dem hohen Norden sorgten dann dafür das der Dongberg mit Blackmetal Gekreische wachgerüttelt wurde. Endlich mal eine Band mit Corpsepaint auf der Bühne. Auch wenn die Bremer eher eine düstere kalte Atmosphäre verdient hätten zogen sie ihr Programm trotz der brütenden Hitze durch. Nach dem Gig sahen die 5 Pandas allerdings nichtmehr ganz so Pandabärig aus.. Bei knallender Sonne verläuft auch das beste Corpsepaint in Sekunden..

 

 

 

 

 

 

Setlist Galskap:

  1. Intro
  2. Blinder Instinkt
  3. Terrornova
  4. Kollisionskurs
  5. Macht und Rebell
  6. Sodom und Gomorrha
  7. ...vom Pestwinde verweht
  8. Entstörung
  9. Torrent of Hatred
  10. Fegefeuer

van cantoMein persönliches Highlight auf dem Dong waren allerdings Van Canto, die mit dem wohl für ein Metal Festival aussergewöhnlichsten Programm aufwarten konnten. Metal ohne Gitarren, dafür aber gleich mit 4 Sängern und einer Sängerin stand auf dem Plan. Es fällt einem schwer zu glauben das sowas live funktionieren kann, doch wer die 6 schon auf dem Rock Harz oder dem Bochum Total gesehen hat, weiss das der Name Van Canto für ein schweinegeiles Programm steht.

Das Zelt war gerappelt voll, was sicher zum einen daran liegt das sich Van Canto bei ihren vorherigen Livegigs bereits in einige Herzen gespielt haben und zum anderen war sicher die Neugierde der anderen ein zusätzlicher Faktor. Der Sound war astrein abgemischt und diesesmal konnten die 6 zu denen u.A. auch Dennis Strillinger (Synasthasia) und Sly (Ex Synasthasia) gehören ihr Programm ohne technische Pannen absoslvieren. Man konnte deutlich sehen dass das Sextett von der Atmosphäre im Zelt total begeistert war.


Setlist Van Canto:

  1. King
  2. The trooper
  3. Rain
  4. The mission
  5. She's alive
  6. I stand alone
  7. Drumsolo
  8. Battery


Etwas lauter wurde es dann mit Dark age aus Hamburg. Schon auf dem Rage against Racism waren dieDark Age Jungs bei uns in der Ecke und haben gut Krach geschlagen. Auf dem Dong war das natürlich nicht anders..  Leider bekam ich vom Dark Age Gig nicht allzuviel mit, da ich noch einen Termin mit Van Canto hatte um die Jungs und das Mädel über Ihr Projekt auszuquetschen.

Setlist Dark Age:

  1. Fix the focus
  2. Dailycombat
  3. Neokillers
  4. Black september
  5. Silent republic
  6. Zero
  7. Last words
  8. Minus Exitus
  9. Suicide Crew
  10. Dare to collapse

All we hateNach Dark Age gaben sich All we hate die Ehre auf dem Dong. Wenn man es genau betrachtet sind All we hate eigentlich keine Unbekannten, setzen sie sich doch zu einem Großteil aus Ex-Guerilla Mitgliedern zusammen.. Die vier Trasher aus dem Ruhrgebiet liessen es ordentlich krachen und sorgten mit ihrer ungezwungenen Show für gute Stimmung. Geil kam vor allem das AWH den Rage against the machine Klassiger „Killing in the name of“ anspielten und dann wegen Urheberrechten abbrachen. Letztendlich zeigten sie der Gema aber symbolisch den Mittelfinger und zockten den Song doch noch. Auch das sie keine Angst vor Publikumskontakt haben zeigten die 4.

bei ihren Touren durchs Publikum und den Bühnengraben.

 

 

 

 

Setlist All we hate:

  1. Shut up
  2. Dead man walking
  3. Killing in the name of
  4. Greed
  5. All i hate
  6. Temptress
  7. Follow the white rabbit
  8. War is calling
  9. Speed


Jetzt war es wieder an der Zeit folkig zu werden. Hierfür haben die Dong Orgas extra Eluveitie aus derEluveitie Schweiz angekarrt, die zu acht dafür sorgten das die Bühne doch recht klein aussah.

Die Schweizer die von Folk-Instrumenten wie z.B. einer Dreheleier unterstützt wurden sorgten für eine fette Kelten-Party vor einem vollen Zelt.

Setlist Eluveitie:

  1. Andro
  2. Gaulish war
  3. Song of life
  4. Lament
  5. OFWAW
  6. Slanias Song
  7. Primordial breath
  8. Dance of victory
  9. Tegernakö
  10. Endles knot
  11. Spirit
  12. Uis elveti

 

 


SkycladMit Skyclad war eine weitere Folkmetal Band am Start, die dem geneigten Dong-Besucher doch recht bekannt vorkommen dürfte. Kein Wunder, zählen doch die 5 Briten zu den regelmäßigen Gästen auf dem kleinen Festival auf der Halde. Genug Spass in den Backen hatten die Briten um das komplette Zelt mit Songs wie Jig a Jig dem Parliament of fools und ausrasten zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Ensiferum  die sich vor kurzem von ihrer Keyboard Elfe getrennt hatten waren der Headliner desensiferum Samstags und damit auch die letzte Band bei diesem geilen Festival. Mit einer neuen Kriegerprinzessin an den Taste und jeder Menge alter sowie neuer Songs im Gepäck sorgten die Viking/Folk Metaller aus dem Norden dafür dass das durch Skyclad bereits aufgewärmte Publikum nun den letzten Rest gab. Crowdsurfer und ein headbangender Mob prägten das Bild das sich mir aus den vorderen Reihen bot. Nur die Lightshow war nicht soooo berühmt.. etwas mehr als nur langweiliges rot wäre schon nicht schlecht gewesen. 

Setlist Ensiferum:

  1. Deathbringer
  2. Treacherous Gods
  3. AHTI
  4. Into Battle
  5. Token of time
  6. Blood is the price
  7. Dragonheads
  8. The new dawn
  9. Tale of revenge
  10. Victory song
  11. One more magig potion
  12. Guardians of fate
  13. Iron

  


Fazit:

Wie immer war das Dong saugeil und auch das Wetter hat uns mal wieder nicht im Stich gelassen. Zu meckern gab es eigentlich nicht viel, wenn man von er vermüllten Campingfläche absieht. Aber, da können die Orgas nichts für. Verantwortlich hierfür sind die Ar.. Menschen die nicht wissen wie eine Mülltonne funktioniert.
Es gab eine ausgewogene Auswahl an Merch-Ständen und auch für genug Essen war mit einem Fritten und einem Dönerstand gesorgt. Die Preise waren ganz Festival-untypisch günstig. Und bedient wurde man ausserhalb der Stoßzeiten auch recht fix. Positiv war auch die Einführung von Biermarken und das Verbot von Glas im Bühnenbereich. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder um mit einer Menge verrückter Metaller zu feiern!