Zufallsfotos vom Bullet, Gloryful,Screamer - Turock (Essen) (22.11.2013) -

Weitere Fotos vom Konzert gibt es hier->

Bullet, Screamer, Gloryful

Wenn Bullet sich ankündigen, dann ist das Turock voll und die Getränkevorräte sind leer. Eine einfache Regel von der es bisher keine Ausnahme gibt. Auch der letzte Freitag vermochte es nicht, dieses Naturgesetz zu brechen. Brechen ist allerdings ein gutes Stichwort, dazu allerdings erst später mehr. Mit Gloryful und Screamer als Support sollten Bullet also für eine fette Party sorgen. Um 19:00 Uhr sollte der Einlass beginnen, der sich jedoch um ein paar Minuten verzögerte, da die Herren noch ihre Gitarren stimmen mussten. Verzögerungen beim Einlass sind jetzt allerdings auch nicht unbedingt eine Neuigkeit. Dafür fluppte allerdings danach alles wie am Schnürchen. Statt um 19:30 begannen die Powermetal-Recken von Gloryful um 19:45mit ihrer Show und hatten anscheinend schon eine beträchtliche Fanschar um sich gesammelt, denn Probleme mit einem frostigen Publikum gab es nicht. Johnny LaBomba und sein Gefolge traten dem Essener Publikum mit einer Mischung von Songs des Albums „The Warrior Code“ und der kommenden Scheibe kräftig in den Arsch. Trotz der anfänglichen Verzögerung schaffen es die Jungs ihr Programm komplett durchzuprügeln und hinterlassen eine ausgelassene Menge. Pünktlich zum Auftritt von Screamer wurde es dann nochmal voller bevor ein Gewitter aus traditionellem Heavy Metal über die Anwesenden losbrach um die inzwischen schon bierseelige Meute angemessen auf die Helden des Abends vorzubereiten. Angenehm rauchfrei und mit einem fetten Metal legten Screamer souverän das Turock in Schutt und Asche und verwandelten den Bereich vor der Bühne in einen moshenden, pogenden Hexenkessel. Schweden verstehen ihr Handwerk eben. Nach Screamer wurde dann noch schnell ein Bier organisiert bevor Bullet an der Reihe waren. Schnell machte sich das Gerücht breit, dass die Jungs schon sämtliche Alkoholvorräte geräubert hatten und ich gebe zu… der Verdacht lag nahe. Fronter Hell hatte nämlich schon heftige Ausfallerscheinungen und es wurden in der ersten Reihe schon Wetten abgeschlossen, ob er überhaupt noch die Treppe hoch kommt. Wie dem auch sei, die Jungs lieferten den Stoff für die Party des Jahrhunderts und zogen das ganze Publikum in den Bann. Nervig waren nur die diversen fliegenden Bierbecher und die hackenstrammen Gesellen, die durchs Publikum wankten. Dennoch, trotz chronischer Zeitknappzeit zogen die Jungs ihr Programm komplett durch und wurden vom Publikum frenetisch gefeiert. Es war eine geile Show und wir freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit Bullet live zu sehen.