Zufallsfotos vom Pit of Doom, CraVing, Adligate und Islay im Jugendzentrum "Die Mühle"

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Pit of Doom, CraVing, Adligate, Islay

Am 30.11. haben sich die Kollegen von Metal4Ruhrpott im Jugendzentrum Die Mühle ein kleines Metal Meeting abgehalten. Zu Gast waren Pit of Doom, CraVing, Adligate und Islay.

Bei der Location ist der Name Programm, denn es handelt sich hier wirklich um eine ehemalige Windmühle in Duisburg Rheinhausen. Inzwischen wird das ganze wie oben bereits genannt als Jugendheim genutzt, was Metal-Konzerten mit Bannern wie "Wer schlägt oder beleidigt der geht" einen unfreiwillig niedlichen Anstrich verleiht. Dennoch war die Mühle bereits der Schauplatz diverser Konzerte und Festivals wie zum Beispiel dem Rage Against Racism welches hier jedes Jahr aufs neue gegen Nazis Front macht.

Relativ zeitig starteten Pit of Doom aus Oberhausen auf der ziemlich spartanisch ausgeleuchteten Bühne. Die Band ist ein zumindest für meine Gewohnheiten ein recht außergewöhnliches Gespann, denn die Vocals werden nicht von einem der Saitenzupfer sondern vom Drummer ins Mikro gebrüllt. Hut ab, denn ich habe mal gehört dass die Drums jetzt nicht unbedingt das unanstrengendste Instrument sind. Das Trio macht allgemein richtig gute Stimmung und das obwohl sicher noch ein ganzer Schwung mehr Leute in den Raum gepasst hätte. Das Besuchertechnisch noch Luft nach oben ist, stört die Band nicht im Geringsten und so ziehen die beiden Jungs und das Mädel eine solide Show ab. Ein wenig Bewegung hätte ich mir allerdings schon gewünscht, auch wenn Bassistin Katharina sich hier alle Mühe gegeben hat durch fliegende Haare die Bewegungsunlust ihres Gitarre-spielenden Gegenparts auszugleichen. Die Combo hat durchaus Potential und kann in Übrigen auch auf ihrer Releaseparty am 05.01.13 im Oberhausener Druckluft nochmals begutachtet werden.

CraVing waren danach an der Reihe. Hier war ich mir nicht wirklich sicher ob die Jungs am Anfang versehentlich schief gespielt hatten, oder ob das so musste. Naja, war nicht so ganz mein Fall aber im großen und ganzen war die Show okay.

 

Bevor Adligate, die kurzfristig für Despise & Conquer eingesprungen waren die Bühne enterten wurde es dann dunkel. Stromaufall, der Albtraum der Konzertveranstalter. Während überall hektisch rumgewuselt wurde, machte sich die Band an den Soundcheck. Die Gesichter der Band kamen mir dann teilweise doch Recht bekannt vor. Klar Gavin macht auch bei Denial die Vocals und Drummerin Sue hatte ich auch schon mal in Hagen gesehen. Man kann der Band wahrlich keinen Mangel an Entertainer-Fähigkeiten nachsagen und so lockerte Gavin die Atmosphäre um den Stromausfall mit ein paar lockeren Sprüchen auf. Musikalisch bemühen Adligate ein qualitativ hochwertiges und dennoch recht breites Spektrum von beinhartem Rock zu Deathmetal. Frontmann Gavin liegt hier egal bei welchem Genre stimmlich nie daneben während Michael und Hendrik auf der Bühne die Haare fliegen lassen.

Bei Islay dauerte es dann wieder ein wenig länger bis dann mal die Bühnendeko stand, danach kam der obligatorische Soundcheck bei dem das Publikum mit dem Star Wars Theme und dem Song der Cantina Band bei Laune gehalten wurde. Sollte man jetzt allerdings glauben dass es sich bei Islay um eine eher spaßige Kapelle handelt ist man definitiv schief gewickelt. Als es dann endlich richtig losging walzte ein brachialer Sound über das Publikum und fegte auch die letzten Hemmungen weg.

Alles in allem ein sehr gelungener Abend in gemütlicher Atmosphäre. Ich für meinen Teil hatte Spaß.