Am Sonntag, den 25. März 2012 war die Aachener Symphonic-Metal Formation um Frontfrau Ji-In Cho zu Gast im Rocktempel Kerkrade. Abgesehen vom Konzert am 30. September 2011 im alten Schlachthof Aachen im Zuge der "Aachener Rocknacht" haben die Aachener Krypteria ihre Heimat jahrelang in ihrer Konzertplanung ausgelassen, sodass das Publikum besonders heiß darauf war. Immerhin liegt der Rocktempel Kerkrade nur wenige Busminuten hinter der Grenze zwischen dem Aachener Stadtgebiet und den Niederlanden.

Dementsprechend voll war es auch, als kurz nach Acht Uhr die Vorband Tri State Corner die kleine Bühne betrat. Tri State Corner ist eine deutsche Rock Band aus dem bergischen Land. Sie besteht aus den Brüdern Lucky (Gesang) und Janni (Gitarre und Bouzouki) sowie Christoph (Gitarre), Markuz (Bass) und Chris (Schlagzeug) und existiert nun schon seit 2004. Ganze drei Alben wurden bisher veröffentlicht, das neuste ist das 2011 erschienene Werk "Historia".

Musikalisch erinnert mich das Ganze ein wenig an die Israelis von Orphaned Land. Möglicherweise liegt es daran, dass mein Gehirn die griechische Bouzouki, welches häufig zum Einsatz kommt, geografisch ein wenig falsch einordnet. Auch unterbewusst dürfte Geografie nicht zu meinen Stärken gehören. Nichtsdestotrotz macht die Bouzouki einen großen Teil des Charmes aus und hebt die Musik von Tri State Corner erfrischend aus der Masse der Rockbands ab.

Mit dieser Meinung war ich nicht alleine, da die Besucher des Rocktempels ordentlich mitfeierten, denn das Konzert der sympathischen Truppe machte viel Spaß. Und am Ende des Gigs war ich sicherlich nicht der einzige, der sich gefragt hatte, warum er von dieser Truppe noch nichts gehört hatte. Ein großer Tipp für Leute, die gute Rockmusik mit einer etwas vom Standard abweichenden Instrumentalisierung mögen.

Sänger Lucky beklagte, dass bei unbekannteren Bands wie der seinen das Publikum nicht sonderlich vertraut mit der Diskografie der Truppe ist und somit bei Ansagen wie "Jetzt kommt ein Song vom neuen Album *Albumname*" verhalten bis gar nicht reagiert, da der Zuhörer mit den Alben Namen keinerlei Assoziationen verbindet. Daher fordert es das Publikum auf höflichkeitshalber bei jeder Verwendung des Wortes "Album" Beifall beizusteuern. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten klang das Ganze dann auch schon richtig gut, sodass Lucky versuchte in jeden dritten Satz ein "Album" einzubauen.

Viel zu schnell mussten Tri State Corner die Bühne wieder räumen, auch das Publikum protestierte, aber Zeitplan ist Zeitplan und für Krypteria waren ja auch alle hier.

Setlist Tri State Corner
Historia
Katastrophy
Nothing at All
Sooner or Later
Sleepless
Native
My Savior
Ela Na This
I Swear
Sudden


Nach einer kleinen Pause betraten dann die Bandmitglieder Ji-In Cho (Gesang), Frank Stumvoll (Bass) und Kuschi (Schlagzeug) sowie Gitarrist Olii Singer und Keyboarder Stefan Griesshammer die Bühne des Rocktemples. Beide verstärken Krypteria auf ihren Konzerten, wobei Olli für Chris Siemons einspringt, der aus gesundheitlichen Gründen kein komplettes Konzert spielen kann.

Den Anfang machte „My Fatal Kiss“, dicht gefolgt von „Sweet Revenge“. Die quirlige Frontfrau Ji-In Cho zeigte direkt wo es lang geht und war ständig in Bewegung. Stillstand kennt die Dame auf der Bühne nicht und so nutzte sie den zugegebenermaßen geringen Freiraum, welchen die Rocktempel Bühne bot, bis auf den letzten Quadratzentimeter aus.

Die Zuschauer des Rocktempels gingen, durch Tri State Corner gut aufgewärmt, direkt ordentlich mit und sangen die Songtexte aus voller Kehle. Auch neuere Songs wie „Victoria“ oder „Messiah“  vom vor circa einem Jahr erschienen Album „All Beauty Must Die“ waren in Kerkrade bereits gut bekannt.

Nachdem das Publikum, von Tri State Corner gut dressiert, besonders auf eine Ansage mit dem Wort „Album“ ansprang musste Ji-In lachen und kommentierte das schmunzelnd mit den Worten „Sie haben es also wieder getan“. Es scheint bei der Band also ein, zumindest ein vom ersten Teil der „All Beauty Must Die“ Tour vom letzten Jahr, bekannter Running Gag zu sein.

Gut gelaunt und spielfreudig zockte man einen repräsentativen und von den Fans ordentlich abgefeierten Querschnitt durch die fünf Alben umfassende Diskografie. Auch vom Debütalbum „In Medias Res“ waren mit „Victoriam Speramus“ und „Get The Hell Out Of My Way“ Stücke vertreten.

Mit „All Systems Go“ und dem Hit “Shoot Me” ließen es Krypteria und der Rocktempel zum Ende des Gigs hin noch einmal so richtig krachen. Ende des Gigs? Da hatte man die Rechnung ohne Kerkrade gemacht, denn selbstverständlich wurden Krypteria wieder für eine Zugabe zurück gefordert und ebenso selbstverständlich wurde dem Publikum dieser Wunsch erfüllt.

Für den die drei Songs “Time To Bring The Pain Live”, “Get The Hell Out Of My Way” und letztendlich „I Can't Breathe“ umfassenden Zugaben Block mobilisierten sowohl Band als auch Zuschauer noch einmal alle ihre Kräfte.


Super Location, tolle Band, feiner Supportact, hervorragende Stimmung und begeistertes Publikum. Kürzer und zutreffender kann ein Fazit kaum sein.



Setlist Krypteria
My Fatal Kiss
Sweet Revenge
Victoria
Messiah
Somebody Save Me
Scream
Out of Tears
The Promise
As i Slowly Bleed
Victoriam Speramus
The Night all Angels Cry
You Killed Me
Live to fight another Day
Ignition
All Systems Go
Shoot Me
---
Time To Bring The Pain Live
Get The Hell Out Of My Way
I Can't Breathe

 

Dementsprechend voll war es auch, als kurz nach Acht Uhr die Vorband Tri State Corner die kleine Bühne betrat. Tri State Corner ist eine deutsche Rock Band aus dem bergischen Land. Sie besteht aus den Brüdern Lucky (Gesang) und Janni (Gitarre und Bouzouki) sowie Christoph (Gitarre), Markuz (Bass) und Chris (Schlagzeug) und existiert nun schon seit 2004. Ganze drei Alben wurden bisher veröffentlicht, das neuste ist das 2011 erschienene Werk "Historia".

Musikalisch erinnert mich das Ganze ein wenig an die Israelis von Orphaned Land. Möglicherweise liegt es daran, dass mein Gehirn die griechische Bouzouki, welches häufig zum Einsatz kommt, geografisch ein wenig falsch einordnet. Auch unterbewusst dürfte Geografie nicht zu meinen Stärken gehören. Nichtsdestotrotz macht die Bouzouki einen großen Teil des Charmes aus und hebt die Musik von Tri State Corner erfrischend aus der Masse der Rockbands ab.

Mit dieser Meinung war ich nicht alleine, denn die Besucher des Rocktemples feierten ordentlich mit, denn das Konzert der sympathischen Truppe machte viel Spaß. Und am Ende des Gigs war ich sicherlich nicht der einzige, der sich gefragt hatte, warum er von dieser Truppe noch nichts gehört hatte. Ein großer Tipp für Leute, die gute Rockmusik mit einer etwas vom Standard abweichenden Instrumentalisierung mögen.

Sänger Lucky beklagte, dass bei unbekannteren Bands wie der seinen das Publikum nicht sonderlich vertraut mit der Diskografie der Truppe ist und somit bei Ansagen wie "Jetzt kommt ein Song vom neuen Album *Albumname*" verhalten bis gar nicht reagiert, da der Zuhörer mit den Alben Namen keinerlei Assoziationen verbindet. Daher fordert es das Publikum auf höflichkeitshalber bei jeder Verwendung des Wortes "Album" Beifall beizusteuern. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten klang das Ganze dann auch schon richtig gut, sodass Lucky versuchte in jeden dritten Satz ein "Album" einzubauen.

Viel zu schnell mussten Tri State Corner die Bühne wieder räumen, auch das Publikum protestierte, aber Zeitplan ist Zeitplan und für Krypteria waren ja auch alle hier.

Setlist Tri State Corner

Historia

Katastrophy

Nothing at All

Sooner or Later

Sleepless

Native

My Savior

Ela Na This

I Swear

Sudden

Nach einer kleinen Pause betraten dann die Bandmitglieder Ji-In Cho (Gesang), Frank Stumvoll (Bass) und Kuschi (Schlagzeug) sowie Gitarrist Olii Singer und Keyboarder Stefan Griesshammer die Bühne des Rocktemples. Beide verstärken Krypteria auf ihren Konzerten, wobei Olli für Chris Siemons einspringt, der aus gesundheitlichen Gründen kein komplettes Konzert spielen kann.

Den Anfang machte „My Fatal Kiss“, dicht gefolgt von „Sweet Revenge“. Die quirlige Frontfrau Ji-In Cho zeigte direkt wo es lang geht und war ständig in Bewegung. Stillstand kennt die Dame auf der Bühne nicht und so nutzte sie den zugegebenermaßen geringen Freiraum, welchen die Rocktempel Bühne bot, bis auf den letzten Quadratzentimeter aus.

Die Zuschauer des Rocktempels gingen, durch Tri State Corner gut aufgewärmt, direkt ordentlich mit unten sangen die Songtexte aus voller Kehle mit. Auch neuere Songs wie „Victoria“ oder „Messiah“ vom vor circa einem Jahr erschienen Album „All Beauty Must Die“ waren in Kerkrade bereits gut bekannt.

Nachdem das Publikum, von Tri State Corner gut dressiert, besonders auf eine Ansage mit dem Wort „Album“ ansprang musste Ji-In lachen und kommentierte das schmunzelnd mit den Worten „Sie haben es also wieder getan“. Es scheint bei der Band also ein, zumindest ein vom ersten Teil der „All Beauty Must Die“ Tour vom letzten Jahr, bekannter Running Gag zu sein.

Gut gelaunt und spielfreudig zockte man einen repräsentativen und von den Fans ordentlich abgefeierten Querschnitt durch die fünf Alben umfassende Diskografie. Auch vom Debütalbum „In Medias Res“ waren mit „Victoriam Speramus“ und „Get The Hell Out Of My Way“ Stücke vertreten.

Mit „All Systems Go“ und dem Hit “Shoot Me” ließen es Krypteria und der Rocktempel zum Ende des Gigs hin noch einmal so richtig krachen. Ende des Gigs? Da hatte man die Rechnung ohne Kerkrade gemacht, denn selbstverständlich wurden Krypteria wieder für eine Zugabe zurück gefordert und ebenso selbstverständlich wurde dem Publikum dieser Wunsch erfüllt.

Für den die drei Songs “Time To Bring The Pain Live”, “Get The Hell Out Of My Way” und letztendlich „I Can't Breathe“ umfassenden Zugaben Block mobilisierten sowohl Band als auch Zuschauer noch einmal alle ihre Kräfte.

Super Location, tolle Band, feiner Supportact, hervorragende Stimmung und begeistertes Publikum. Kürzer und zutreffender kann ein Fazit kaum sein.

Setlist Krypteria

My Fatal Kiss

Sweet Revenge

Victoria

Messiah

Somebody Save Me

Scream

Out of Tears

The Promise

As i Slowly Bleed

Victoriam Speramus

The Night all Angels Cry

You Killed Me

Live to fight another Day

Ignition

All Systems Go

Shoot Me

---

Time To Bring The Pain Live

Get The Hell Out Of My Way

I Can't Breathe