Zufallsfotos vom Konzert von Dead by April, Cold Snap, Cyrcus am 05.04.2012 im Underground Köln

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Dead By April, Cyrcus, Cold Snap

Im Kölner Underground wurde am 05.04.2012 mal wieder derbe gerockt: Dead by April als Headliner, Cold Snap und Cyrcus als Support, das versprach was!

Ein kurzer Blick nach hinten offenbarte mir, dass das Publikum durchweg doch eher jünger war, wogegen Cyrcus, die pünktlich gegen 20:00 die Bühne betraten, doch eher etwas älter waren. Wie Gitarrist Andy mir später verriet, hatte er noch Sorgen, ob das junge Publikum sie annehmen würde, doch von der ersten Note herrschte im Publikum ausnahmslos der Rock-Zustand. Mit "I Mean Like... Wow... And Stuff", einem Stück vom noch nicht erschienen neuen Album, ging es dann auch direkt los. Cyrcus zeigten Spielfreude als auch Bühnenerfahrung und es ist schon fast eine Untertreibung zu sagen: Sie haben die Bühne gerockt! Nach vier Stücken musste die Band hat die Band eine kurze Pause zum Instrumentenwechsel gemacht, in der das Publikum sofort nach einer Zugabe verlangte. Insgesamt ging das ganze dann etwa eine halbe Stunde und die vermutlich kaum einem im Publikum bekannte Band kam sehr gut an.

Setlist Cyrcus
I Mean Like... Wow... And Stuff
We Run This Planet
Dig A Ditch
Song Of A Desperate Man
After The Rain
From The Heart Of My Bottom

Es folgte eine kurze Umbaupause, in der mir Cold Snap-Sänger Jan mit "It's gonna be very heavy!" schon einiges ankündigte. Was dann folgte konnte ich selbst erstmal nur schwer fassen, es war eine Art virtuoser Sturm aus Gitarrenwänden, Geschrei und präzise gespielten Schlagzeugeinbrüchen, oder kurz: Geilheit in Metal. Nach einigen harten Nummern, die durchweg Lust auf mehr Cold Snap machten, kulminierte ihr Auftritt in dem Song "Bongo Bong", einem Cover von diesem "nervigen Sommer-Song", wie mein Kollege Marcus mal meinte. Als letzten Song spielten sie dann "Straight to Hell", leider kein Cover des bekannten Songs von Rage, dennoch ein sehr guter Lied.

Setlist Cold Snap
Intro
Genocide
The Structure Of Moshpit
Friend
Mea Culpa
Snap
Bongo Bong
Straight To Hell

Erneut folgte eine Umbaupause und die vormals doch eher vollgestellt wirkende Bühne war fast komplett leer. Nach einem kurzen Intro erschienen dann auch die Jungs von Dead by April auf der Bühne und direkt war klar, warum die meisten hier waren. Es wurde gekreischt an der einen Ecke, gegröhlt an der anderen und Dead by April erwiderten die gute Stimmung im Publikum mit einer Menge Spielfreude. Sie zeigten kein Zeichen von Müdigkeit und spielten die komplette Show mit voller Energie und das Publikum dankte es ihnen. Zum Abschluß holten sie sich dann auch noch, echte Kerle eben, ein paar Mädels auf die Bühne, welche nochmal mit abrocken konnten. Einziger Kritikpunkt von meiner Seite wäre die kurze Bühnenverweilzeit des Hauptacts, gefühlt haben sie leider nicht länger als eine Stunde gespielt. Eine verdammt geile Stunde.
Was bleibt also insgesamt hängen? Zwei geile Vorbands, eine geile Hauptband, ich denke die meisten im Publikum werden genau das mitgenommen haben.