Zufallsfotos vom Mastodon in Köln (02. Feb. 2012)

Weitere Fotos vom Konzert gibt es hier->

Mastodon, Red Fang

Bei frostigen Temperaturen zog es am frühen Donnerstagabend Progressive Metal Fans entweder nach Düsseldorf zum DREAM THEATER Konzert, oder nach Köln in die Essigfabrik zum Auftritt von Mastodon. Wir haben uns für Mastodon entschieden und waren damit nicht alleine, denn die Essigfabrik war schon bei der Vorband Red Fang gut gefüllt.


Den Anfang machten die Stoner Rocker  Red Fang aus den Vereinigten Staaten mit „Hank is Dead“ einem Song aus dem neuen Album „Murder The Mountains“ zu dem kurz vor dem Konzert auch ein Videoclip veröffentlicht wurde.

Auch im Anschluss folgten vier Songs der neuen Platte, während das Publikum langsam auftaute und sich fragte, warum sie von dieser Band bisher noch nichts gehört hatten. Mit den beiden älteren Stücken „Sharks“ und  „Prehistoric Dog“ vom 2009 veröffentlichten Debut  endete der nur sieben Titel umfassende Auftritt des Quartetts.

Die noch überwiegend unbekannte Band konnte zu Beginn auf wenig Fans zurückgreifen, sodass es etwas dauerte, bis Stimmung aufkam. Jedoch wuchs die Begeisterung im Publikum mit zunehmender Spielzeit rasant an, sodass nach Ende der 40 Minuten Spielzeit etliche „Zugabe“ Rufe mehr verlangten. Diesem Wunsch konnte jedoch - für Vorbands üblich - leider nicht entsprochen werden.  Zumindest dürften sich Red Fang zu Recht einige neue Fans erspielt haben.

Setlist Red Fang:
Hank Is Dead
Throw Up
Malverde
Wires
Into The Eye
Sharks
Prehistoric Dog


Der Einstieg in den Mastodon Gig markierten mit “Dry Bone Valley” und „Black Tongue“ zwei  Songs des neuen Albums „The Hunter“, welches September letzten Jahres erschienen ist. Gut zu erkennen waren die Unterschiede zwischen neueren und älteren Songs, welche besonders deutlich wurden, da Mastodon sich durch ihre komplette Diskographie zockten. Selbst vom Debut „Remission“ waren mit „Where Strides the Behemoth“ und „March Of The Fire Ants“ zwei Songs dabei. Das Verhältnis von alten zu neuen Songs war in etwa 1:2, sodass beide Fangruppen auf ihre Kosten kamen. Beeindruckend war die Präzision beim Spielen der technisch durchaus anspruchsvollen Stücken, was wieder einmal deutlich macht, dass Mastodon Musik höchster Qualität produzieren.

Qualitativ hochwertig waren der Sound und das Licht jedoch leider nicht. Insbesondere das Scheppern des Schlagzeugs viel häufiger unangenehm auf, sodass der Auftritt der großartigen Band Mastodon nicht optimal in Szene gesetzt wurde. Schade!

Besonders hervorzuheben ist, dass sich Mastodon auf das konzentrierten, was sie können und zwar Musik machen. Sie verschwendeten ihren Atem und die Zeit nicht durch unnötiges Gerede. Deutlich wird das an der Tatsache, dass sie in den 100 Minuten Spielzeit ganze 23 Songs präsentieren konnten. Da können sich andere Bands durchaus eine Scheibe von abschneiden.

Zum krönenden Finale des Konzertes kamen zudem Red Fang auf die Bühne um als Konzertabschluss zusammen mit Mastodon eine etwas andere Version von MASTODONs „The Creature Lives“ zu spielen.


Setlist Mastodon
Dry Bone Valley
Black Tongue
Crystall Skull
I Am Ahab
Capillarian Crest
Colony Of Birchmen
Megalodon
Thickening
Blasteroids
Sleeping Giants
Ghost Of Karelia
All The Heavy Lifting
Spectrelight
Bedazzled Fingernails
Circle Of Cysquatch
Aqua Dementia
Crack The Skye
Where Strides the Behemoth
Iron Tush
March Of The Fire Ants
Blood And Thunder
The Creature Lives

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