Zufallsfotos vom Power of Metal Abschlusskonzert in Oberhausen

Weitere Fotos vom Konzert gibt es hier->

Skull Fist, Powerwolf, Grave Digger, Sabaton

Power of Metal hieß die Tour die Sabaton angestoßen hat und das Billing versprach genau das!  Skull Fist aus Kanada, Powerwolf, Grave Digger und Sabaton aus Schweden welche sich bis dato einen legendären Ruf als Party-Garanten erarbeitet haben.. Da kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen oder?


Eigentlich nicht, denn eigentlich stehen alle Bands auf dem Programm die man für gepflegten Krach auf die Ohren benötigt. Doch dafür  musste man erst mal in die Turbinenhalle gelangen und dass erwies sich als extrem schwierig, denn die Damen und Herren am Einlass erschienen ein wenig überfordert ob der großen Masse an Metallern und so gestaltete sich der Einlass als ein sehr langwieriger und nerviger Prozess.  Endlich in der Halle wurden dann als erstes die  Merchandise-Stände begutachtet und ich stellte freudig fest, dass das Livealbum von Sabaton hier ganze 5 Euro günstiger war als im Handel. Dementsprechend hoch war der Andrang an der Theke.  Nun aber zur Show. Skull Fist, die ich nun schon mehrfach live sehen konnte gaben auch dieses Mal alles um die Menge anzuheizen. Leider im Vergleich zu anderen Shows mit nur mäßigem Erfolg. Denn obwohl die Combo aus Kanada ihr Programm routiniert durchzog flog sogar der ein oder andere Becher, was nicht unbedingt ein gutes Bild auf das Oberhausener Publikum wirft. Schade, denn die Jungs konnten echt was.


Der nächsten Kapelle waren die Metalgötter offensichtlich wohlgesonnen, denn Powerwolf wurden jubelnd empfangen und konnten trotz einiger technischer Probleme voll Überzeugen. So feierten die Wölfe mit der Gemeinde eine ordentliche Messe im Zeichen des Wolfes und konnten auch einige ihrer neuen Songs in das Programm einfließen lassen. So schnitten die Gebrüder Greywolf Grimassen während ihre Mähnen für Powerwolf typisch im (Ventilator)Wind flatterten.  Der Mann an der Orgel, Falk heizte die Menge an und Attila Dorn schöpfte aus den vollen und holte, zwischen seinen in gebrochenem Deutsch vorgetragenen Ansagen, das Letzte aus seiner Stimme heraus.  Inzwischen war die Luft in der Halle leider schon unerträglich geworden und auch der Sound war nicht der Beste.  Daran waren die Wölfe aber nicht schuld.. die Akustik in der Turbinenhalle ist halt nicht gut.


Grave Digger wurden nach einer Umbaupause dann vom Reaper angekündigt, der Dudelsackspielend - zugegeben, der Dudelsack kam vom Band - zum Keyboard stakste. Danach stürmten dann der Rest von Grace Digger auf die Bühne. Auch wenn der Mischer es versäumte das Mikro von Chris rechtzeitig anzuschalten hatten die Metal-Urgesteine das Publikum fest in der Hand. Dem aufmerksamen Konzertbesucher wurde allerdings schnell klar, die Stimme von Chris Boltendahl klang ungewohnt rau. Kaum verwunderlich, gehen doch rauchige Hallen ordentlich auf die Stimmbänder. Das Publikum feierte dennoch ausgelassen zu Songs wie Hammer of the Scots und dem Klassiker Rebellion. Die Glatbecker wurden frenetisch gefeiert.
Das war allerdings gar nichts, verglichen mit dem Empfang der Sabaton bereitet wurde. Nach dem obligatorischen Final Countdown stürmten die Schweden zu Ghost Division auf die Bühne und heizten dem Publikum ohne Unterlass ein. Die Jungs aus dem gemütlichen Falun hatten sich vorgenommen den Abschluss der Tour zu etwas ganz besonderem zu machen, dem entsprechend war die Setlist auch mit allen erdenklichen Klassikern gespickt.  Doch nicht nur für das Publikum gab es einige Überraschungen, denn die Crew ließ es sich nicht nehmen die Jungs ordentlich zu veräppeln. So wurde zwischen den Songs z.B. eine kleine Bar auf die Bühne gerollt und jeder bekam einen Drink. Joakim wurde des weiteren noch mit einem auf extrem niedrig eingestelltem Mikroständer samt BH gefoppt. Ein Absolut unvergesslicher Abend und für die Band auch noch etwas ganz besonderes, waren sie doch 2006 mit Edguy zum ersten Mal in Deutschland unterwegs und feierten Ihr Debut auch in der Turbinenhalle.

Danke Sabaton!

Fotos gibt es hier

Setlist Sabaton:
Ghost Division
In The Name Of God
White Death
Screaming Eagles
Price Of A Mile
Swedish Pagans
40:1
Cliffs Of Gallipoli
Into The Fire / Attero Dominatus
Purple Heart
Coat Of Arms
Primo Victoria
Metal Medley

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