Zufallsfotos vom Subway To Sally 31.03.2011 Kufa Krefeld (Bericht)

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Subway to Sally

Knapp ein Jahr nach dem ersten Durchlauf der Nackt II Tour liefern uns Subway to Sally einen Nachschlag. Wer Nackt II also letztes Jahr verpasst hat, hat jetzt noch die Gelegenheit. Und die sollte man wirklich nicht verpassen.Diese Gelegenheit bot sich unter anderem am 31.03. in der Krefelder Kulturfabrik.

Viel neues gab es nicht zu sehen, aber das verwundert bei einer Zweitauflage auch nicht wirklich. Und wem Nackt I schon gefallen hat, durfte sich hier auf eine gelungene Fortsetzung freuen. Selbst wer Nackt II schon erleben durfte, dürfte hier wohl kaum Langeweile empfunden haben. Denn auch wenn die Setlist bis auf ein paar Details gleich war,ist es doch ein Erlebnis die Show live zu sehen und zu hören.

Das Konzert begann mit einem Solo von Percussionistin Nora, zu einem speedvollen "Duett" mit Schlagzeuger Simon ausgebaut, um dann mit dem Rest der Band, der nach und nach hinzu kam, zu einem Intro vollendet zu werden. So begann das Konzert stimmungsvoll mit der "Schlacht". Das Bühnenbild wurde auch "recycelt", sicher, denn es schafft genau die richtige Stimmung für ein Akustikkonzert. Mit Dämmerung und gedimmtem Licht eine perfekte Kombination. Gespielt wurden viele Songs, die prädistiniert sind für ein Akustikset. Krähenkönig, Eisblumen, besonders aber auch An der Zeit wurden begeistert vom Publikum begrüßt. Dieses Stück hat wohl ausser auf den Nackt Konzerten kaum Publikum gesehen, hatte aber mitunter den meisten Jubel- und Mittanz- Faktor. Vielleicht auch eine Idee für die normalen Konzerte? Ich wär jedenfalls dafür. Auch wenn der Song nicht betrunken gesungen wird, so wie es Bodenskis ursprüngliche Idee war.

Eric genoss immer wieder den "unglaublichen Augenblick, wenn das Publikum den nächsten Song erkennt und ihn begeistert begrüßt". Und davon gab es wirklich einige. Die Songs in einem anderen Gewand, bzw ohne Gewand zu hören, macht eben den Reiz aus, umso reizvoller, wenn Songs ertönen, die man gerade nicht als Akustikversion erwartet hätte, oder sich bis dahin nicht als Akustikversion vorstellen konnte. So war es bei "Auf Kiel", aber besonders bei "Falscher Heiland".
Wie auch bei der ersten Nackt II Tour gab es zwei Songs, die nur für diese Show die Bretter, die die Welt bedeuten, erblickten. "Bruder" und "Spielmann" gaben sich eher im Mittelalterkleid, aber wunderschön.
Nun schwärme ich die ganze Zeit vom Akustikset, aber lasse die Special Guests unerwähnt. An den Percussions unterstützte Nora, mit allem, auf dem man trommeln kann oder was mit Glöckchen und Schellen ausgestattet schön rasselt und bimmelt. An den Saiten unterstützte Cellist B.Deutung und sorgte für das Fundament.
Von mir aus hätte das Konzert ruhig noch länger dauern können, aber nach über zwei Stunden musste man doch Abschied nehmen. Als Zugaben gab es noch die ein oder andere Rarität, bevor der Vorhang dann mit "Julia und die Räuber" endgültig fiel.


Setlist:
Die Schacht
Krähenkönig
Die Rose im Wasser
Herrin des Feuers
Kleine Schwester
Eisblumen
Bruder
Angelus
Krähenfraß
Versteckt
So fern so nah
Wenn Engel hassen
Henkersbraut
Falscher Heiland
Plänktchen + An der Zeit
Die Ratten
Auf Kiel
Tanz auf dem Vulkan
Ohne Liebe
Veitstanz
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Kaltes Herz
Spielmann
Sieben
Die Jagd
Julia und die Räuber

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