Im Zuge der Promo für das bald erscheinende Crazy Lixx Album „Riot Avenue“ (VÖ: 20. April 2012), konnten wir Gitarrist Edd ein paar Fragen per E-Mail zusenden, die auch prompt beantwortet wurden.

 

Eva (MetalViecher.de): Wie geht es euch?

Edd Liam (Crazy Lixx): Ziemlich gut! Wir sind aufgeregt wegen der Album-Veröffentlichung. Die Dinge nehmen langsam Gestalt an.

Eva: Könntest du kurz die Bandgeschichte für die Leute, die noch nicht viel von den Crazy Lixx gehört haben zusammenfassen?

Edd: Wie ihr wahrscheinlich wisst hat Vic Zino die Band 2007, kurz nach dem „Loud Minority“ Album verlassen, um Hardcore Superstar beizutreten. Andy ist dann eingestiegen und „New Religion“ wurde aufgenommen. Schließlich kam ich zu der Band und nun stehen wir kurz vor der Veröffentlichung von „Riot Avenue“. Ich persönlich finde, dass dies das stärkste Album ist, welches die Band aufgenommen hat. Es trifft eher meinen Geschmack, wie ein Album klingen sollte: Dreckig und Old-School.

Eva: An welchem Punkt in deinem Leben hast du entschieden, dass du Musiker werden möchtest und warum?

Edd: Das war, als ich zum ersten Mal Metallica gehört habe. Ich kaufte jede Live-VHS, die ich finden konnte und habe sie den ganzen Tag geschaut und mir dabei vorgestellt, wie ich auf der Bühne stehen würde. Ich erinnere mich, dass ich als erstes „Kill Em All“ gekauft habe und mich gefragt habe, was zur Hölle da los ist. Als ich angefangen hatte Metallica zu hören, hatten sie gerade das S&M Album veröffentlicht und ich wollte wütende Menschen auf der Bühne sehen die wild headbangen und Trashmetal machen anstatt irgendwelcher Spinner, die versuchen „Battery“ so fehlerfrei wie möglich mit einem Symphonie Orchester zu spielen. So habe ich das Ganze zumindest gesehen...

Eva: Es gab einige Veränderungen in der Band in der letzten Zeit. Wie läuft die Suche nach einem neuen Bassisten und einem neuen Drummer?

Edd: Wir haben einige Leute gefunden und nun wird man einfach abwarten müssen, was daraus wird.

Eva: Das neue Album „Riot Avenue“ wird bald veröffentlicht. Hat die Tatsache, dass Joel und Loke die Band verlassen haben den Entstehungsprozess des Albums
beeinflusst?

Edd: Nein, eigentlich nicht. Wir haben uns lange bevor Loke und Joel die Band verlassen haben Gedanken darüber gemacht, wie das Album klingen soll. In diesem Sinne war es also nie ein Problem. Eine andere Sache war allerdings, dass wir während den Aufnahmen angespannt wegen der Situation waren. Schließlich hatten wir plötzlich ein Album aufzunehmen und gleichzeitig zwei Plätze in der Band mit neuen Mitgliedern zu füllen.

Eva: „Riot Avenue“ klingt wesentlich härter und rauer als „New Religion“. Gibt es bestimmte Gründe dafür, dass das neue Album eher in die Richtung des Debüts „Loud Minority“ geht?

Edd: Wir hatten nicht vor, in die Richtung von „Loud Minority“ zu gehen, sondern wollten viel mehr nur das machen, was sich richtig angefühlt hat und wie wir uns den Sound des Albums vorstellten. Neue Bands machen das oft einfach nicht mehr. Unserer Meinung nach ist das ganz einfacher Old School Hard Rock so wie er sein soll.

Eva: Was sind deine persönlichen Favoriten auf dem Album und warum?

Edd: Das ist eine schwere Frage... Ich mag „Whiskey Tango Foxrot“ sehr, „Young Blood“ ist auch großartig aber ich glaube, es hängt von meiner Laune ab. Eigentlich gefällt mir der erste Teil des Albums allgemein wesentlich besser.

Eva: Im Mai sind zwei Konzerte in Deutschland bestätigt und im Oktober folgt das Shout it out Loud Festival. Wie stehen die Chancen für eine ausgedehnte Tour oder weitere Festivals?

Edd: Das weiß ich ehrlich gesagt nicht genau. Wir werden sehen, aber bisher ist das einzige gebuchte Festival das Shout it out Loud.

Eva: Wo wir gerade von Touren sprechen. Was waren die peinlichsten oder lustigsten Momente, die ihr schon auf Tour erlebt habt?

Edd: Ich glaube es gibt nicht viele peinliche Momente. Vielleicht, wenn man sich selbst nicht hören kann während man auf der Bühne steht und feststellt, dass man nicht im Einklang mit den anderen ist. Aber das ist eher schlimm als peinlich. Lustige Momente gibt es dafür oft glaube ich. Wenn man viel Bier trinkt ist es allerdings oft schwer, sich daran zu erinnern. Besonders in Deutschland! Haha!

Eva: Wenn du dir einen Künstler oder eine Band aussuchen könntest, mit der du ein Konzert spielen dürftest, welche wäre das?

Edd: Wow... Iron Maiden glaube ich, oder Metallica, oder vielleicht sogar Aerosmith. Iron Maiden wegen der lauten, singenden Menge, Metallica für die Metalheads, die im Publikum headbangen und durchdrehen (zumindest in den 80ern und frühen 90ern) und Aerosmith für die gutaussehenden Mädchen.

Eva: Eine letzte Frage: Wo siehst du die Band in zehn Jahren?

Edd: Hoffentlich noch lebendig und zufrieden. Ich hoffe wir leben dann von der Musik die wir lieben und sind immer noch unterwegs auf Tour und nehmen Alben auf.

Eva: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg mit dem neuen Album!

Edd: Danke dir!

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Eva (MetalViecher.de): Wie geht es euch?

 

Edd Myers (Crazy Lixx): Ziemlich gut! Wir sind aufgeregt wegen der Album-Veröffentlichung. Die Dinge nehmen langsam Gestalt an.

 

Eva: Könntest du kurz die Bandgeschichte für die Leute, die noch nicht viel von den Crazy Lixx gehört haben zusammenfassen?

 

Edd: Wie ihr wahrscheinlich wisst hat Vic Zino die Band 2007, kurz nach dem „Loud Minority“ Album verlassen, um Hardcore Superstar beizutreten. Andy ist dann eingestiegen und „New Religion“ wurde aufgenommen. Schließlich kam ich zu der Band und nun stehen wir kurz vor der Veröffentlichung von „Riot Avenue“. Ich persönlich finde, dass dies das stärkste Album ist, welches die Band aufgenommen hat. Es trifft eher meinen Geschmack, wie ein Album klingen sollte: Dreckig und Old-School.

 

Eva: An welchem Punkt in deinem Leben hast du entschieden, dass du Musiker werden möchtest und warum?

 

Edd: Das war, als ich zum ersten Mal Metallica gehört habe. Ich kaufte jede Live-VHS, die ich finden konnte und habe sie den ganzen Tag geschaut und mir dabei vorgestellt, wie ich auf der Bühne stehen würde. Ich erinnere mich, dass ich als erstes „Kill Em All“ gekauft habe und mich gefragt habe, was zur Hölle da los ist. Als ich angefangen hatte Metallica zu hören, hatten sie gerade das S&M Album veröffentlicht und ich wollte wütende Menschen auf der Bühne sehen die wild headbangen und Trashmetal machen anstatt irgendwelcher Spinner, die versuchen „Battery“ so fehlerfrei wie möglich mit einem Symphonie Orchester zu spielen. So habe ich das Ganze zumindest gesehen...

 

Eva: Es gab einige Veränderungen in der Band in der letzten Zeit. Wie läuft die Suche nach einem neuen Bassisten und einem neuen Drummer?

 

Edd: Wir haben einige Leute gefunden und nun wird man einfach abwarten müssen, was daraus wird.

 

Eva: Das neue Album „Riot Avenue“ wird bald veröffentlicht. Hat die Tatsache, dass Joel und Loke die Band verlassen haben den Entstehungsprozess des Albums

beeinflusst?

 

Edd: Nein, eigentlich nicht. Wir haben uns lange bevor Loke und Joel die Band verlassen haben Gedanken darüber gemacht, wie das Album klingen soll. In diesem Sinne war es also nie ein Problem. Eine andere Sache war allerdings, dass wir während den Aufnahmen angespannt wegen der Situation waren. Schließlich hatten wir plötzlich ein Album aufzunehmen und gleichzeitig zwei Plätze in der Band mit neuen Mitgliedern zu füllen.

 

Eva: „Riot Avenue“ klingt wesentlich härter und rauer als „New Religion“. Gibt es bestimmte Gründe dafür, dass das neue Album eher in die Richtung des Debüts „Loud Minority“ geht?

 

Edd: Wir hatten nicht vor, in die Richtung von „Loud Minority“ zu gehen, sondern wollten viel mehr nur das machen, was sich richtig angefühlt hat und wie wir uns den Sound des Albums vorstellten. Neue Bands machen das oft einfach nicht mehr. Unserer Meinung nach ist das ganz einfacher Old School Hard Rock so wie er sein soll.

 

Eva: Was sind deine persönlichen Favoriten auf dem Album und warum?

Edd: Das ist eine schwere Frage... Ich mag „Whiskey Tango Foxrot“ sehr, „Young Blood“ ist auch großartig aber ich glaube, es hängt von meiner Laune ab. Eigentlich gefällt mir der erste Teil des Albums allgemein wesentlich besser.

 

Eva: Im Mai sind zwei Konzerte in Deutschland bestätigt und im Oktober folgt das Shout it out Loud Festival. Wie stehen die Chancen für eine ausgedehnte Tour oder weitere Festivals?

 

Edd: Das weiß ich ehrlich gesagt nicht genau. Wir werden sehen, aber bisher ist das einzige gebuchte Festival das Shout it out Loud.

 

Eva: Wo wir gerade von Touren sprechen. Was waren die peinlichsten oder lustigsten Momente, die ihr schon auf Tour erlebt habt?

 

Edd: Ich glaube es gibt nicht viele peinliche Momente. Vielleicht, wenn man sich selbst nicht hören kann während man auf der Bühne steht und feststellt, dass man nicht im Einklang mit den anderen ist. Aber das ist eher schlimm als peinlich. Lustige Momente gibt es dafür oft glaube ich. Wenn man viel Bier trinkt ist es allerdings oft schwer, sich daran zu erinnern. Besonders in Deutschland! Haha!

 

Eva: Wenn du dir einen Künstler oder eine Band aussuchen könntest, mit der du ein Konzert spielen dürftest, welche wäre das?

 

Edd: Wow... Iron Maiden glaube ich, oder Metallica, oder vielleicht sogar Aerosmith. Iron Maiden wegen der lauten, singenden Menge, Metallica für die Metalheads, die im Publikum headbangen und durchdrehen (zumindest in den 80ern und frühen 90ern) und Aerosmith für die gutaussehenden Mädchen.

 

Eva: Eine letzte Frage: Wo siehst du die Band in zehn Jahren?

 

Edd: Hoffentlich noch lebendig und zufrieden. Ich hoffe wir leben dann von der Musik die wir lieben und sind immer noch unterwegs auf Tour und nehmen Alben auf.

 

Eva: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg mit dem neuen Album!

Edd: Danke dir!