ImageIrgendwo zwischen japanischem Pop, Rock und Metal bewegt sich die Visual Kei Szene, die in den kommendem Monaten gleich zwei Acts nach Deutschland schicken wird. "D" und "Nana Kitade" werden für je drei Shows in deutsche Städte reisen und die Herzen von Japan-Fans schneller schlagen lassen.

 


Wir werden für euch diese Shows besuchen und nachher ausführlich berichten, was die japanische Musiklandschaft, von der wir hier wenig mitbekommen, zu bieten hat. Diejenigen von euch, die selber eine der Shows sehen wollen, sollten sich beeilen, denn der Vorverkauf läuft momentan ziemlich gut.



D





"D" werden ihre ersten drei Auftritte in Deutschland in folgenden drei Städten geben.


11. Mai 2011 Hamburg, Logo
15. Mai 2011 München, Feierwerk
17. Mai 2011 Köln, Werkstatt





Nana Kitade


 

13. April 2011 Köln, Werkstatt
14. April 2011 Berlin, Magnet
27. April 2011 München, Feierwerk

Pressetext:

15 Jahre war Nana Kitade jung als sie in Japan von Sony's Talent-Scouts unter Vertrag genommen wurde. Acht Jahre später (inzwischen ist Nana 23), hat sie für den japanischen Major eine ganze Sammlung von Hits eingefahren, darunter "Kesenai Tsumi" den Soundtrack für die auch hierzulande megaerfolgreiche Zeichentrickserie "Fullmetal Alchemist", "Antoinette Blue" (Soundtrack zu "Hell Girl") und zahlreiche weitere Chartplatzierungen. Doch während andere froh wären, mit Anfang zwanzig auf eine derartige Erfolgsgeschichte blicken zu können, trieb der Drang sich musikalisch zu emanzipieren Nana in die Hände des kleinen aber feinen Labels "Spark & Shine", um sich künstlerisch neu zu erfinden und J-Rock ganz neuer Art hervorzubringen. Ihre japanischen Wurzeln hat sie mit westlichen Einflüssen von "Nirvana" über "Einstürzende Neubauten" bis hin zu Björk getränkt und einen Japan/Europa-Rock-Baum gezüchtet, dessen Lebenssaft gemischt aus eingängigen Melodien, die sie mit ihrer blutrot-süßlichen Stimme unnachahmlich vorzutragen weiß. und Gitarrist Taizos unbezähmbaren Gitarrenriffs, sich in ihr erstes Mini-Album auf neuem Label mit dem Titel  "Ai to Hate" ergießt. Das Gemisch weiß sich seinen Weg durch unsere Adern zu bahnen, durchströmt den Körper, nistet sich pulsierend im Gehirn ein. Mit Thomas Lebioda und Karsten Deutschmann als Produzenten (u.a. Kid Decker) hat sie dynamische Soundfeiler engagiert, wie sie sich in Europa kaum ein zweites Mal finden lassen, um dem Japan-Rock ein für allemal den Staub von der Weste zu blasen. Mit filigraner Melodie und riffiger Breitseite päsentieren die beiden komplett neue Songs, die uns wie musikalische Gondeln auf die Reise mitnehmen. Es sind Botschafter internationalen Erstaunens darüber, was möglich wird, wenn man alle kulturellen Grenzen auflöst. Damit rennt Nana Bands wie L'Arc en Ciel und D'espairs Ray davon, stellt diese spätestens dann grandios in den Schatten, wenn Drum-Wunder John Hufenbach ab Takt eins ein Rockfundament legt, bei dem sich niemand mehr auf den Sitzen halten kann. Nana und Gitarrist Taizo wären bei ihrem gemeinsamen Projekt "Loveless"  eher in einem Atemzug mit Neil Young oder Velvet Underground zu nennen, obwohl die beiden Künstler diesen Vergleich gar nicht so gerne hören. Nana betont immer wieder, dass sie ihr ganz eigenes Gefühl für die Musik auf die Zuhörer übertragen will. Sie will musikalische Vorfront sein, sexy, mal unterkühlt mit Gänsehaut, mal heißblütig verspielt. "Ai to Hate" will nicht Japan, nicht Europa, nicht die Welt. "Ai to Hate" will dich! (c) Spark & Shine 2011; Photo: Marisa Filleböck




Karten (keine hässlichen Systemtickets) für beide Konzerte gibt es hier.