Slayer zählen mit Metallica, Anthrax und Megadeth zu den großen Vier des Thrash Metal. Seit Mitte der 80er Jahre sind sie aus dem Genre der harten Musik nicht wegzudenken. Ihre Alben zählen zu den bedeutendsten und richtungsweisendsten Werken des Metal wie ihre Erfolge belegen. Seit dem 1986er-Werk „Reign In Blood“ fand sich jeder ihrer Longplayer in den internationalen Charts wieder. Den größten Erfolg verbuchten sie mit „Christ Illusion“ von 2007.

Top 10-Platzierungen in fast allen Hitlisten der Welt sowie zwei Grammys 2007 und 2008 in der Kategorie ‚Best Metal Performance’ sprechen eine deutliche Sprache. Am 30. Oktober erscheint ihr neues, zwölftes Studioalbum „World Painted Blood“. Im Anschluss geht das Quartett auf große Welttournee. In diesem Rahmen werden sie acht Konzerte in Deutschland spielen. Die Stationen sind Hamburg (28.11.), Wiesbaden (29.11.), München (3.12.), Dresden (4.12.), Berlin (5.12.), Herford (12.12.), Köln (16.12.) und Bochum (17.12.). Die Heavy Metal-Szene der späten 70er und frühen 80er Jahre wurde dominiert durch die so genannte ‚New Wave of British Heavy Metal’ rund um Gruppen wie Iron Maiden und Judas Priest. Bis sich Anfang der 80er auf der anderen Seite des Atlantiks in den USA eine neue Szene an forsch und brachial musizierenden Bands zusammen fand – allen voran Metallica und Slayer. Sie spielten eine wütende, deutliche schnellere und härtere Version des Heavy Metal und schufen so ein neues Genre: den Thrash Metal, mittlerweile einer der bedeutendsten Stile harter Musik. Gegründet wurden Slayer 1981 von den Gitarristen Kerry King und Jeff Hanneman. Kurz darauf stießen Schlagzeuger Dave Lombardo sowie Sänger und Bassist Tom Araya hinzu. Von Anfang an machten Slayer durch ein radikales Äußeres und ein kontroverses Image auf sich aufmerksam. Die Band spielt in ihrer Außendarstellung mit satanischen Elementen wie Pentagrammen und umgedrehten Kreuzen, in ihren Texten greift sie Themen wie Serienmorde, das Dritte Reich und andere heiße Eisen auf. Dabei betonen Slayer, dass es sich hierbei um keine Verherrlichung dieser gesellschaftlichen Auswüchse handele, sondern um den Wunsch, sich auch mit den Randzonen der Gesellschaft inhaltlich auseinander zu setzen. Dies zeigt sich schon daran, dass Tom Araya ein tief gläubiger Christ ist – der jedoch, wie er selbst sagt, „sich auch mit den Extrembeispielen des Glaubens auseinander setzen möchte“. Einher gehend mit den ersten Erfolgen von Metallica schufen Slayer Mitte der 80er einige der härtesten Alben, die die Rockwelt je gehört hatte. Mit seiner Verbindung aus Heavy Metal, Elementen des Hardcore und der Geschwindigkeit des Speed Metal gilt das Klassiker „Reign In Blood“ mit Songs, die bis zu 250 Beats per Minute aufweisen, als eines der schnellsten und härtesten Alben der Rockhistorie. In den 80er und 90er Jahren zählten Slayer zu den führenden Köpfen des Genres. Jedes neue Album wurde von Kritik und Publikum gefeiert und stieg trotz der brutalen Härte in die Charts. Auf eine Zäsur Ende der 90er fanden sich Slayer 2001 erneut in Originalbesetzung zusammen. Seitdem legen sie einen Arbeitsethos an den Tag, der sprachlos macht. Rund 150 Konzerte pro Jahr sowie ein neues Album alle 18 Monate demonstrieren die ungebrochene Intensität und Kraft, mit der Slayer auch heute noch die Metal-Welt begeistern.

Marek Lieberberg by arrangement with K2 Agency presents Slayer


Sa. 28.11. Hamburg Docks

So. 29.11. Wiesbaden Schlachthof

Do. 03.12. München Zenith

Fr. 04.12. Dresden Alter Schlachthof

Sa. 05.12. Berlin Columbiahalle

Sa. 12.12. Herford X

Mi. 16.12. Köln Essigfabrik Do.

17.12. Bochum RuhrCongress

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