Es herrscht ein heilloses Durcheinander. Irgendwo stürzt der überforderte Butler Bastille durch die Räumlichkeiten des coppelianischen Herrensitzes und versucht zerbrochene Cellobögen, durchgebissene Klarinettenblätter, herausgerissene Kontrabasssaiten und Splitter von Taktstöcken einzusammeln, stolpert dabei über geleerte Absinthflaschen und ein vom Tisch gefegtes Schachbrett. Vom weitläufigen Lustgarten des Sextetts hört man das dumpfe Knallen zweier Pistolen herüberschallen; ein weiteres Duell zwischen Max Coppella und Le Compte Caspar, die sich über die Vorzüge von Septime und großer Terz streiten. Ein typischer Tag im Hause COPPELIUS? Wir wissen es nicht. Der geneigte Zuseher hingegen darf über geheime Erkenntnisse zum Coppelianischen Tumult < http://www.coppelius.eu> frohlocken.

 

Vorhang auf für die einzigartigen und unerreichten Meister kammermusikalischer Wucht, die in drei Jahrhunderten oft kopiert aber niemals erreicht wurden. Ton ab, „Tumult!“ an, denn Coppelius hilft!