ImageDer Anfang und die ersten Schritte
2006 trafen sich 5 Musiker um  ein bis dato einzigartiges Projekt zu starten.
Van Canto, eine Metal - A Capella Band,  waren geboren. Von Band-Vater Stefan Schmidt zunächst als Studio-Projekt  geplant. 

Die restlichen Mitglieder der Band kannte Stef bereits von Auftritten seiner vorherigen Band "Jesters Funeral".   Die Band setzte sich damals aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Philip Dennis Schunke aka Sly (Lead-Gesang)
Inga Scharf (Lead-Gesang)
Stefan Schmidt (tieferer Rhythmus und Solo Gesang)
Ross Thompson (höherer Rhythmus)
Ingo Sterzinger aka Ike (Bass)
und Dennis  "Strilli" Strillinger am einzigen "echten" Instrument, dem Schlagzeug.

Sly und Dennis spielten vorher bereits zusammen in der Duisburger Power Metal Band Synasthasia.
Ende des Jahres 2006 veröffentlichte die Band dann Ihr selbst produziertes Debut-Album "A Storm to come".  Das Album schlug ein wie eine Bombe und hat auch uns sehr gut gefallen. Natürlich gab es auch kritische Stimmen, doch diese verhallten weitestgehend ungehört.  Ein halbes Jahr später  konnte die Band sich dann aber nicht mehr vor Live-Auftritten drücken und  feierte am 23.06.07 auf dem Bochum Total, dem wohl größten Stadtfest im Ruhrgebiet ihr Bühnen-Debut.  Die Resonanz auf den Live-Auftritt  Band war durchweg positiv. Danach folgten weitere Auftritte auf kleineren Festivals.  "Rakka Takka Motherfucker", der Schlachtruf der Band war in vieler Munde.

Personalwechsel und der Major Deal
Die Band legte einen rasanten Start hin und bekamen im Dezember 2007 die Gelegenheit auf dem "On A Dark Winters Night Festival"  im Vorprogramm von Nightwish spielen zu dürfen.  Ein bekanntes Gesicht fehlte allerdings: Das Tier hinter den Drums, Strilli hatte kurz vorher die Band aus persönlichen Gründen verlassen und wurde deshalb durch Bastian Emig ersetzt. Bastian schwingt seitdem die Drumsticks für die Band. Auch weiterhin ging es für die Band bergauf:

So konnte die Band einen Deal mit GUN Records unterzeichnen und bekam unter anderem die Chance nun auch auf den großen Metal Festivals wie dem allseits bekannten "Wacken Open Air" zu performen.  Im letzten Quartal 2008 wurde dann auch das zweite Album der Band mit dem Titel "Hero" veröffentlicht. Dieses mal mit hochkarätiger Unterstützung: Charlie Bauerfeind führte Studio-Regie.

Im Gegensatz zu "A Storm to come" bestand "Hero" zu einem Großteil aus Cover-Versionen. Eine Entscheidung die wohl vom Label forciert wurde um die Allgemeinheitstauglichkeit der Band zu erhöhen.  Leider gingen die eigenen Stücke in der Überzahl an zugegeben, gut gemachten,  Cover-Versionen etwas unter.  Und nicht wenige sahen die Gefahr gegeben, dass Van Canto nun eher als Cover-Band verschrien werden.  Dem wirkte die Band aber mit der Ankündigung entgegen, dass das nächste Album wieder viel mehr eigene Stücke beinhalten wird.

Das Schicksal schlägt zu und ein neuer Anfang
Für alle überraschend gaben Gun Records dann die Schließung des Labels bekannt.  Van Canto ließen sich hiervon aber nicht entmutigen und fanden mit Napalm Records einen neuen Unterschlupf.  Erneut unter den Fittichen von Charlie Bauerfeind produzierte die Band in den Twilight Hall Studios ihr drittes Album "Tribe of Force", welches nun nahezu zeitgleich weltweit Ende Februar/Anfang März 2010 erscheinen wird. Auch die beiden ersten Alben werden nun weltweit zu kaufen sein.
Man kann durchaus sagen, dass der Band zumindest von außen betrachtet, der Wechsel zu Napalm Records gut getan hat. So konnte das Sextett nun auch vor einem großen Publikum glänzen: Van Canto traten am 07.01.2010 im Winter Spezial des Quatsch-Comedy-Club auf Pro7 auf.  Und legten eine Traum-Performance hin. Der Sound kam in der Fernsehübertragung allerdings nicht ganz so rüber wie gewünscht.  Dafür war es für solche Produktionen unüblich ein Liveauftritt. Die Band trug  in einem Medley eigene Songs, sowie Cover von Amorphis, Madonna, und Rage vor. 


Darauf folgte ein gemeinsamer Auftritt mit Bernhard Hoecker, bei dem Rolf Zuckowskis "Es schneit" in einer ungewohnt harten Version dar geboten wurde.
Wir sind gespannt was das Jahr 2010 noch für Überraschungen bereit hält und werden den unaufhaltsamen Aufstieg der Band gespannt weiterverfolgen.